Einhorn hier, Einhorn da. Seit Ritter Sport mit der Einhornschokolade ihre eigene Seite für mehrere Tage fast zum Erliegen gebracht hat, setzen viele andere auf das Fabelwesen als Verkaufsschlager. Als Wurst darf das Einhorn herhalten. Für den Po ist es auch wie gemacht. Toilettenpapier mit All-Over-Print und Zuckerwattedurft darf in keinem Bad mehr fehlen. Die Liste ist beliebige fortführbar, aber wir wollen nur eine Variante: den Freakshake.

Sehenswertes

Wenn man alte Playboy oder Hustler Ausgaben durchschaut, dann wuchert und gedeiht das Intimhaar an allen Stellen. Die Beine und Achseln wurden wohl schon bearbeitet, der Genitalbereich blieb aber genau so wie er war. Schaut man heute in die Magazine oder besucht berühmt berüchtigte Onlineportale, so sehen wir rein gar nichts mehr. Wenn einmal eine Landebahn auftaucht, dann ist das schon eine Seltenheit. Jedes noch so kleine Haar wird entfernt und selbst im Privaten wird man mittlerweile komisch angeschaut, wenn man nicht wie Minus 12 Jahre aussieht. Rhiannon Schneiderman geht mit ihrer Fotoserie „Lady Manes“ in eine andere Richtung. Hier wird Schwanz getragen, hier wird der Busch nicht kontrolliert. Hier wird mit Extremen übertrieben gearbeitet und wir finden es herrlich. Da klebt man sich einfach mal eine Perücke in den Schritt und sagt „So what“.

Tragbares

Was darf es sein für den wohl schönsten Tag im Leben? Ein Kleid aus Spitze und Tüll? Oder aus Kondomen? Aus gebrauchten? Von all den Ex-Lovern, die man je hatte? Oder lieber ein Kleid aus Toilettenpapier? Damit der ganze Tag unter dem Motto Scheiße läuft? Oder weil man nicht genügend Geld hat und vierlagiges Papier schon einiges her macht? Oder darf es doch das Vagina-Kleid sein, damit der Liebste den Weg in der Hochzeitsnacht zum Tempel der Lust noch findet? Es gibt so viele Varianten und wir sind überfragt! Kondome – nein Danke, obwohl das Kleid eindeutige Vorteile bietet. Die Elastizität zum Beispiel. Hier kann sich Braut kugelrund auf der eigenen Hochzeit essen. Toilettenpapier – sieht doch ganz chic aus. Und man hat das Klopapier auch gleich griffbereit falls es bei der Feier ausgeht. Mit einer Vagina drauf? Wir wollen den Liebsten doch nicht vergraulen. Und ihr so?

Stellt euch vor, ihr zieht neue Unterwäsche an, die mit bestimmten Sensoren ausgestattet ist. Diese Sensoren sind wiederum an eine Smartphone-App gekoppelt, die du selbst oder im besten Fall von einer anderen Person bedienen läßt. Der Gespiele bestimmt nun, wo es kribbeln und prickeln soll. Auf der Brust? Mittig? Oder einmal komplett die ganze Brust? Oder wollen wir lieber gleich zum Slip runterwandern und die andere Person in Fahrt bringen? Durex hat mit ihrer Fundawear eine Lösung für Fernbeziehungen gebaut. Ist der Partner nicht in der Nähe, dann greift man zum Handy und stimuliert ihn einfach. Im Video sieht das Ganze nach großem Spaß aus. Also eher nach Spaß als nach Stimulierung, aber Lachen ist ja auch gesund und entspannt zudem ungemein.