Darf man als erwachsene Person Monster noch toll finden? Monster, die gruselig lieb aussehen und einem das Herz erweichen? Die man jüngst für sich entdeckt hat und die in der Kindheit irgendwie an einem vorbeigegangen sind? Ja, man darf. „Where The Wild Things Are“ – zu deutsch „Wo die wilden Kerle wohnen“ – hat mich in Windeseile erobert, mich zum Lachen, fast zum Weinen gebracht. Spike Jonze hat mit der Verfilmung des Kinderbuches von Maurice Sendak Großes getan und mir einen wunderbaren Kinoabend in New York beschert. So viel Krawall, so tolle Monster, solch ein toller Soundtrack trotz Karen O von den Yeah Yeah Yeahs – „Where The Wild Things Are“ ist ein Meisterwerk mit viel Gefühl, einer klaren Message und unsagbar lieben Monstern. Meine Begeisterung für die Verfilmung kennt gerade keine Grenzen und darum geht es nach dem Link zum Trailer.

Spike Jonze hat es geschafft, ein wirklich dünnes Kinderbuch auf anderthalb Stunden Kinoerlebnis zu ziehen. Für Kinder könnte der Film mitunter etwas langweilig sein, da nicht die ganze Zeit lang etwas passiert, die Bildsprache aber all das wettmacht. Am 17. Dezember soll der Film auch bei uns in Deutschland anlaufen.

Karen O & The Kids

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