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Meteor-Einschläge gibt es immer wieder. Zumindest in Actionfilme. Die Aufregung ist immer groß, das Ausmaß kaum überschaubar. Zum Ende wird immer alles gut. In der Realität sieht das anders aus. Jüngst ist in der russischen Region Tscheljabinsk im Ural ein Meteorit eingeschlagen. Beziehungsweise nicht eingeschlagen, sondern in 10.000 Meter Höher explodiert, was zum Zerbersten von Fensterscheiben führte und ein Metoritenregen in Form von Feuerbällen ausgelöst hat. Wünschen tun wir uns so etwas in Deutschland nicht, aber mit der App Action Movie FX haben wir heute Vormittag nachgestellt, was passiert, wenn ein Meteorit ins Springer Gebäude einschlägt. Boom, und weg war der Neubau!

Als Kind habe ich gerne Ballerspiele gespielt. Ich hatte mehr Autos als Barbies. Den Barbies habe ich eh nur die Haare abgeschnitten und die Kopfhaut mit einem Edding angemalt. Ich hatte einen Kaufmannsladen, aber mit dem habe ich nicht nur mit meinen Freundinnen gespielt. Eine Pistole, die viel Krach gemacht hat, hatte ich auch in meiner Spielkiste und Lego ist sowieso immer Stereotypenfrei gewesen, oder?

Das fragt uns Buzzfeed und die Fotos samt Balken – die wiederum von den Fernsehanstalten oder Usern drauf „geschaltet“ werden – sind goldwert. Unser Arbeitsplatz ist leider nicht sehr Olympia-freundlich, einen Fernseher sehen wir weit und breit nicht und im Netz wollen wir es nicht nebenbei schauen. Die Fotos auf Buzzfeed kann man sich aber schnell zu Gemüte führen und abfeiern. Ja, ein bisschen homoerotisch wirkt das ganze schon und das finden wir schön und entspannend. Wusstet ihr, dass Grindr zusammen gebrochen ist, als die Sportler in London angekommen sind? Natürlich wurde hier auch gleich ein Zusammenhang gesponnen.

Für den Lebenslauf sollen Auslandsaufenthalte ja sehr nützlich sein. Darum geht es hierbei aber nicht im Geringsten. Ab September werde ich Schweden ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen. Die gern besuchten Metropolen Stockholm und Göteborg lasse ich dabei vorerst aus, nichtwissend was mich abseits dessen erwarten mag. Ansiedeln werde ich mich in Vimmerby in Småland im Südosten Schwedens und zwar direkt in den Armen der berühmtesten Tochter dieses Örtchens: Astrid Lindgren. Damit wird ein Kindheitstraum wahr. Ich werde die gleiche Luft atmen, durch die gleichen Wälder und Auen streifen, an den gleichen Seeufern sitzen und gespannt sein, was sich daraus ergibt. In Lindgrens Elternhaus, was heute ein Museum ist, werde ich arbeiten, um den Helden meiner Kindheit wie Emil (also Michel), Pippi und Ronja noch näher zu sein.

Es ist ein weiteres Mal soweit. Und diesmal wird das Ganze weitaus professioneller aufgezogen als im ersten Jahr. Die Hipster Olympiade kehrt zurück und auch in diesem Jahr gibt es wieder Röhrenjeans-Tauziehen und Club-Mate-Kisten-Wettrennen. Während sich die vermeintlichen Hornbrillenträger samt Jutebeutel am Postbahnhof ab 12 Uhr in Teams versammeln, können alle Schaulustigen dem Spektakel beiwohnen, sich belustigen oder sich einfach am Jutebeutel-Sackhüpfen erfreuen. An sich müsste die Teilnehmerzahl in diesem Jahr extrem in die Höhe schnellen, verbreitet sich der Hipster doch inflationär doll in Berlin. Ein Team besteht aus 3-5 Personen, anmelden kann sich jeder mit den richtigen Voraussetzungen hier. Sprich wenn du einen Schnauzer oder einen Vollbart trägst, Club Mate konstant in der Hand hälst, Skinny Jeans liebst, Wayfarer-Brillen toll findest und bei Mutti ausm Schrank alte Jutebeutel klaust, dann solltet du dich jetzt angesprochen fühlen.

Die Diskussion um Plus Size wird seit einigen Jahren geführt, geht man aber auf die Fashion Week und im Rahmen dessen zur Bread And Butter, wird man keine Frau mit weiblichen Rundungen finden. Bei den Shows von Lena Hoschek beispielsweise haben wir immer Angst, dass die Mädchen gleich durchbrechen. Und das, obwohl die Designerin eigentlich sehr weibliche Mode designt, auf dem Catwalk aber lieber auf das gewohnte dünne Bild setzt. Der E-Commerce-Shop Navabi für Mode ab Größe 42 hat die Plus-Size-Models einfach vors Zelt gestellt. Rundungen wurden präsentiert und das komplett im Eva-Kostüm. Die nackte Haut hat anfangs wahrscheinlich mehr für Aufmerksamkeit gesorgt als das Rubensmodel, aber die Aktion hat Früchte getragen. Plus Size hält Einzug auf der Fashion Week, wenn auch nur vor dem Zelt. Aber es ist ein Anfang.

Mein Hund hat mal all meine Osterhasen gegessen. Ich hatte sie fein säuberlich aufgestellt, sieben an der Zahl. Cora fand das anscheinend so gut, so dass sie alle aß, als wir außer Haus waren. Tage später glitzerten all ihre Ausscheidungen schön in der Sonne. Verstopfungen lagen nicht vor.

Früher habe ich mich nach MTV verzehrt. Nach der Schule ging die Glotze an, Videos wurden geschaut, Best-Of-VHS-Tapes aufgenommen. Irgendwann hat das alles aufgehört. Wahrscheinlich, als MTV deutsch wurde und die Musik in den Hintergrund trat. Heute schaue ich Videos nur noch online. Gerne bildschirmfüllend. Gerne ohne Pop-Ups und ohne Werbeschaltung vor jedem Video. Auf mvsic.net wird all das erfüllt. Die Seite steckt noch in ihren Kinderschuhen, ist gerade von Beta in den normalen Betrieb gewechselt und wir dürften unseren eigenen Channel bei mvsic.net anlegen, der über die nächsten Tage noch weiter befüllt wird. Schaut doch mal vorbei! Entweder in unserem Channel oder einfach auf der Startseite, wo in Random Musikvideos durchlaufen.

Die Blood Red Shoes habe ich das erste Mal live in Glasgow gesehen. Da hatten sie gerade ihre erste EP heraus gebracht und die Bühne war so hoch wie zwei übereinander gestapelte Bücher. Was gut für die Fans der ersten Stunde war – besoffene Fans. So kam es an dem Abend noch dazu, dass sich der ein oder andere Gast auf der Bühne verirrte. U.a. ein besoffenes Geburtstagskind, das immerzu mit einem Feenstab aufs Drumkit einschlug. Die Band nahm es gelassen, mehr als nur Achtungserfolge konnte sie später mit ihrem Debüt „Box of Secrets“ verzeichnen. Am kommenden Donnerstag dürfen wir den Blood Red Shoes wieder so nah sein. Wenn wir uns recht entsinnen, gibt es im Tape-Studio auch keine richtige Bühne, man sitzt den Beiden förmlich auf dem Schoß. Wer zudem noch kameraaffin ist, kann hier immer schön in die Kamera winken. Das Ganze wird auf ZDF Kultur und natürlich auch bei tape.tv gezeigt.

Gina Pimpette macht ne Party und ja, wir freuen uns sehr, mit auflegen zu dürfen. Wir „firmen“ unter Beta Beat und versuchen uns gemeinsam mit Ben vom Inez Pinez DJ-Team in Indie, 80er und Dancemusik. Was das in etwa bedeutet, seht ihr nach dem Klick. Die Party „What is Geld“ findet am 16.3. im What-Club in Berlin statt, ab 23 Uhr packen wir CDs aus Hüllen und in die Decks. Neben uns gibt es noch Musik von diversen Audiolith-Leuten, von Yessica Yeti, der uns schon auf diversen Bad Taste Parties gequält hat und von meinem werten Freund Nosed, der mit Botev echtes Vinyl in die Hand nimmt. Eintritt: 5 EUR.