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Cineastisches

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Seit rund einem halben Jahr ist Ryan Gosling in aller Munde. Zumindest bei uns im Freundeskreis. Es wird diskutiert, ob er nun wirklich mit Eva Mendes zusammen ist. Es wird diskutiert, wer ihn theoretisch haben dürfte und seit gestern trete ich von diesem Anspruch gerne zurück. Nicht weil er mir in „Drive“ nicht gefallen hat, sondern weil er mit seinen kleinen Knopfaugen immer nur zwei Gesichtsausdrücke zustande kriegt. Entweder den lethargischen Blick ins Nichts oder den verliebten Blick, wenn er seine Nachbarin erspäht. Dass mich ein Tarantino-Feel-Like-Film erwarten wird, war mir zuvor nicht klar. Somit musste ich mich zurückhalten nicht zu laut zu lachen, wenn Ryan wie eine Furie auf seine Kontrahenten losgeht.

Wie Converse Bernard Sumner (New Order/Joy Division), Alexis Taylor und Joe Goddard von Hot Chip dazu bekommen hat „Didn’t Know What Love Was“ für sie zu singen, ist uns nicht ganz klar. Des Geldes wegen alleine kann es ja nicht sein. Kid Cudi, Rostam Batmanglij von Vampire Weekend und Bethany Cosentino von Best Coast haben zwar gleiches bereits im Sommer mit „All Summer“ gemacht, aber die spielen auch in einer Liga unter Bernard Sumner. Aber egal – das Lied ist gut und das Video erinnert an Michel Gondry und sein Video für die Chemical Brothers zu „Let Forever Be“ erinnert. Das Video wurde von Andreas Nilsson gedreht und Michel Gondry verkauft Toiletten-Papier auf seiner Seite. Was für ein Trash!

Wunderbar. Wunderbar. Dieses Lied mochte ich schon immer gerne. Das Video plus Sue Sylvester von Glee setzen dem Ganzen die Krone auf. Sue rollt sich auf Männern durchs Video. Männerpos werden per Band durchgerubbelt und die Muskeln blitzen an jeder Ecke auf. Ja, auf Muskelprotze stehe ich eigentlich nicht. So überspitzt aber schon. Es ist auch großartig, dass Olivia Newton-John den Witz mitgemacht hat.

Wer zur Zeit nicht darauf aufmerksam wird, dass ein neuer Robin Hood Film in den Kinos läuft, geht definitv mit geschlossenen Augen und Ohren durchs Leben. Ganz Berlin ist zugekleistert mit Werbeplakaten und Radiospots laufen auf allen Kanälen. Da kommt doch der gemeine Blockbuster-Junkie auf die Idee sich diesen Streifen anzuschauen. Und was hat er davon? Doppelte Überlänge zu stolzen Preisen und ein grobschlächtiger Russell Crowe im Kettenhemd!

Eigentlich nehmen Editorials auf dieser Seite keinen all zu großen Stellenwert ein. Wenn der dicke grüne Shrek aber wieder auf die Leinwand zurück kehrt und seine Märchenwelt für Erwachsene öffnet, dann bin ich zumindest entzückt und freue mich über diese Fotos aus dem VMAN, die von Ellen von Unwerth fotografiert wurden und styleseitig durfte Nicola Formichetti ran. Jener Mann, der Lady Gaga gaga macht. Herrlich. Schaut euch nur einmal an, wie wohl sich der Esel mit der Dame auf dem Bild fühlt. Und Shrek flirtet. Oder doch nicht? Und wie fett ist eigentlich der Kater geworden? Ab Mai läuft der vierte Teil in den Staaten an.

Während alle gerade auf der Alice Im Wunderland Welle surfen und jeden erdenklichen Artikel auf den Markt bringen, freuen wir uns über die Bilder vom Fotografen Marc Da Cunha Lopes. Die sind nah an der Materie von Tim Burton dran, aber noch viel eigenwilliger und viel trotziger. Das kleine Mädchen und die Ratte richten so einiges nur durch Mimik aus und auch wenn wir die Bilder zum neuen Film beeindruckend finden und Tim Burton wie auch die Geschichte sowieso lieben, so hinterlassen diese Bilder viel Eindruck bei uns.

Wir lieben diese Rubriken a la „Was macht eigentlich XY“. Dank solcher Rubriken wissen wir jetzt, dass Edward Walter Furlong aus Terminator 2 aktuell ein ganz schönes Pummelchen ist. Was aus all den Pornodarstellern der 70er und 80er geworden ist, weiß man zumeist nicht. Man hat die Filme vielleicht mal gesehen. Man weiß auch, dass Linda Lovelace nach „Deep Throat“ gesagt hat, dass sie gezwungen wurde den Film zu drehen und das sie jetzt die Anti-Pornography Movement anführt. Georgina Spelvin geht es da anders. Sie war die Hauptdarstellerin im Film „The Devil in Miss Jones“ und lässt uns nun im neuen Massive Attack Video zu „Paradise Circus“ Teil an ihren Erinnerungen haben.

Endlich. Das Video von Yeasayer zu „Ambling Alp“ ist draußen und das ist wahre Videokunst. Wie schon bereits berichtet, haben Yeasayer zu der Single eine Mikrosite gelauncht, wo man sich den Song umsonst runterladen kann und wo man viel nackte Haut zu sehen bekommt. Wo wir beim richtigen Stichwort wären – nackt. Wir haben uns dran gemacht und unsere Videoliste „Nackte Wahrheiten“ geupdatet. Das ist doch was recht schönes für die Mittagspause. Ein bisschen nackte Haut hat nie geschadet. Parallel bewerben wir uns hiermit für den Preis „Sweet ‘n’ Cute Award“ bei Amy & Pink. So.

Wer gerne wissen möchte wo Diplo seine Ideen für sein jüngstes Projekt Major Lazer her hat, dem empfehlen wir heute um 20.00 Uhr ins Haus der Kulturen in Berlin zu schlendern. Dort wird zum zweiten Mal binnen einer Woche die Doku „Favela On Blast“ gezeigt und Mr. Diplo himself war an den Dreharbeiten beteiligt. Hier geht es um den Baile Funk aus Brasilien, der seinen Ursprung im Miami Bass hat und mit brasilianischen Rap gesäumt wird. Das hier ist eine Doku, die wohl viele Fragen offen lässt, nicht besonders tiefschürfend ist, aber trotz alledem unterhalten kann und viele bebende Körper beherbergt.