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Konsumierbares

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Spätestens als Früh-Teenager ist uns bei Freunden ein Kamasutra-Buch in die Hände gefallen. Spätestens da haben wir mit großen Augen all die Positionen gesichtet und verwundert festgestellt, wie biegsam der menschliche Körper doch ist. Später mussten wir lernen und feststellen, das wenige bis fast gar keine Position im Sexalltag Einzug halten werden. Wer seinen Partner einen Wink mit dem Zaunpfahl geben will oder einfach nur gerne Kekse ist, sollte bei den Keksausstechern von Pipparkakan zu greifen.

Wir neigen dazu, zu pauschalisieren. Zumindest in diesem Fall. Denn nirgends anders auf der Welt als in Asien kriegt man so merkwürdiges und fremdes Essen präsentiert. Diesmal gibt es Penis Pancakes für uns. An sich sieht die Speise wie ein Hot Dog aus – ein geschlossener Hot Dog mit einer Wurst drin. An sich ist das noch nichts Tolles oder Anstossendes. Kommen wir aber zur Form. Die erinnert so stark an einen Penis, so dass manch ein Mann sicher nicht so gerne in den Hot-Dog-Lookalike beißen will. Wir glauben daran, dass unmittelbare Schmerzen im mittleren Bereich beim Mann auftreten würden. So eine Art Phantomschmerz würde sich breitmachen. Frauen können ihre kleinen Spielchen mit dem Essen machen und dann herzhaft zu beißen. Aber will man Essen zu sich nehmen, das einen indirekt an ein Geschlechtsteil erinnert? Wer irgendwann mal nach Taipeh kommen sollte, kann ausprobieren, wie genussvoll man solch eine Speise konsumiert.

Manche Frauen leiden, manch andere nicht. Manche trinken Tee, manche liegen mit Krämpfen im Bett und kommen da für zwei Tage nicht raus. Schmerzmittel werden inflationär oft eingenommen, die Entspannung kommt aber trotzdem zu kurz, will der Freund doch nicht den mutigen Piraten mimen, der auch ins rote Meer sticht. Habt ihr auch so einen Piraten im Haus, dann gibt es jetzt Absorge. Entsorgt den Freund für die Tage, greift auf Tamia zurück. Tamia ist ein Tampon, der nicht nur saugt, sondern auch noch vibriert. Und Vibrationen bringen Entspannung. Wir sind ganz begeistert von der Idee und der Kombination von Nützlich und Nützlich und Spass. Da werden wir uns ein Testmodell wohl mal bestellen. Eine Frage haben wir aber noch: sieht dasTampon mit der kleinen Fernbedienung nicht aus wie ein Spermium?

Das Kondom an sich wird gemeinhin als Hütchen bezeichnet. Aber auch wenn Kondome mit Geschmack daher kommen, dann sind sie nie schmackhaft. Die kleinen Hüte von Dick Hats haben einen klaren Vorteil: sie sind aus Schokolade, kommen im Wikinger- und Cowboy-Outfit daher, schützen aber nicht vor Schwangerschaft und sind auch nicht für Diabetiker geeignet. Wir gehen jetzt mal shoppen. Happs.

Manchmal bedarf es einiger Tricks um wach zu werden. Den Wecker ignoriert man gerne und oft. Sich zwei Wecker zu stellen, kann mitunter nerven, ist aber für Ohrstöpselträger wie mich essentiell. Sich einen Vibrator in den Schritt zu legen, der leicht vibriert bei der eingestellten Alarmzeit, ist uns neu. Der Little Rooster will das Aufwachen versüßen. Man kann sich entweder durchs „Bimmeln“ wecken lassen oder gleich in den Playmodus wechseln. Das Lächeln soll uns garantiert sein und der Snorgasm auch. Den kleinen Vibrator-Wecker steckt man sich vorm Schlafen gehen ins Höschen und beim Aufstehen beginnt der Tag gleich mit Spaß. Wir haben Bedenken, dass das wirklich gut funktioniert …

Über Geschmäcker lässt sich streiten, aber die Frauen von Rubens und Co mussten nun eine Überarbeitung in Photoshop durch Anna Utopia Giordano erfahren. All die Frauen mit ihren schönen Rundungen mussten dran glauben. Die Hüfte wurde minimiert, die Brüste gestrafft, die Nippel spitzer gemacht, das kleine Bäuchlein entfernt. Die Frau auf den Gemälden ähneln nun den Models in den Zeitschriften, an denen nichts dran ist. Die lieblichen Love Handles sind verschwunden und wir mögen das nicht. Ein bisschen sollte an jeder Frau dran sein. Das ist gesund und pickst auch nicht so doll, wenn man auf ihr liegt.

Das Kreuzberg-Video aus dem Jahre 1979, das rund um das Schlesische Tor in Kreuzberg gedreht wurde, haben wir uns mehr als einmal angeschaut. Es hat uns emotional einfach richtig gut abgeholt. Beim wiederholten Anschauen ist uns wieder das Buch von Peter Frischmuth in den Sinn gekommen. Peter Frischmuth hat ebenfalls versucht, die Geschichte von Kreuzberg zu dokumentieren. Im Jahr 1982 zog er erstmals mit seiner Kamera los und fing Stimmung wie auch Lage auf Film ein. Rund 25 Jahre später unternimmt er die gleiche Tour noch einmal und kehrt auf seine Spuren zurück. Die Mauer ist mittlerweile weg und der Bezirk rückt immer mehr ins Zentrum von Berlin. Die Momentaufnahmen aus 1982 und 2006 werden im Buch direkt gegenüber gestellt und faszinieren. Wer sich ein Bild von Kreuzberg in den 80ern und heute machen will, den Vergleich schätzt, der ist mit dem Buch „Berlin Kreuzberg SO36“ bestens bedient.

Es gibt die große chinesische Mauer. Es gab die Berliner Mauer. Und nun gibt es die große Vagina-Mauer. Eine Mauer, die nur aus Abdrücken des weiblichen Genitalbereichs besteht. Der Künstler Jamie McCartney hat über 400 Frauen Modell stehen lassen und die Abdrücke genommen. Alles zusammen ergibt ein Gesamtkunstwerk in Weiß, das aus der Ferne nicht alles preisgibt. Ein näheres Herantreten wird gefordert und dann begegnen einem die unterschiedlichsten weiblichen Genitalien. Der wohl privateste Schatz einer jeden Frau. All das wirkt nicht vulgär und hat auch nichts pornografisches an sich. Die Mauer kann man in London in der Hayhill Gallery betrachten.

Auch wenn die fetten Tage noch vor uns liegen und all die Geschenke ausgepackt werden wollen, wagen wir bereits jetzt den Rückblick auf das Jahr 2011. Musikalisch. Und zwar gemeinsam mit tape.tv und rund 40 anderen Bloggern. Hier könnt ihr den Channel Best Of 2011 von tape.tv finden, wo zum einen die Tape-internen Top 10 und die Blogger-Top 20 gelistet sind. Unsere Top 10 findet ihr nach dem Klick. Wir sind gespannt, ob unsere Videos ihren Platz in den Top 20 gefunden haben. Viel Spaß beim Durchklicken und Hören!