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Lebenswertes

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Stellt euch vor, ihr zieht neue Unterwäsche an, die mit bestimmten Sensoren ausgestattet ist. Diese Sensoren sind wiederum an eine Smartphone-App gekoppelt, die du selbst oder im besten Fall von einer anderen Person bedienen läßt. Der Gespiele bestimmt nun, wo es kribbeln und prickeln soll. Auf der Brust? Mittig? Oder einmal komplett die ganze Brust? Oder wollen wir lieber gleich zum Slip runterwandern und die andere Person in Fahrt bringen? Durex hat mit ihrer Fundawear eine Lösung für Fernbeziehungen gebaut. Ist der Partner nicht in der Nähe, dann greift man zum Handy und stimuliert ihn einfach. Im Video sieht das Ganze nach großem Spaß aus. Also eher nach Spaß als nach Stimulierung, aber Lachen ist ja auch gesund und entspannt zudem ungemein.

Manche Frauen leiden, manch andere nicht. Manche trinken Tee, manche liegen mit Krämpfen im Bett und kommen da für zwei Tage nicht raus. Schmerzmittel werden inflationär oft eingenommen, die Entspannung kommt aber trotzdem zu kurz, will der Freund doch nicht den mutigen Piraten mimen, der auch ins rote Meer sticht. Habt ihr auch so einen Piraten im Haus, dann gibt es jetzt Absorge. Entsorgt den Freund für die Tage, greift auf Tamia zurück. Tamia ist ein Tampon, der nicht nur saugt, sondern auch noch vibriert. Und Vibrationen bringen Entspannung. Wir sind ganz begeistert von der Idee und der Kombination von Nützlich und Nützlich und Spass. Da werden wir uns ein Testmodell wohl mal bestellen. Eine Frage haben wir aber noch: sieht dasTampon mit der kleinen Fernbedienung nicht aus wie ein Spermium?

Freitag Mittag. Das Wochenende steht vor der Tür. Und wir haben noch etwas Blödsinn in der Tasche. Moment – etwas Lebenswichtiges in der Tasche: Meowbify uses Mobify’s industry leading technology to make the whole internet cat friendly.“ Bitte besucht einmal diese Seite, gibt die URL eurer Lieblingsseite ein et voila hat man eine Seite voll mit Katzen. Ist das nicht toll? Wir sind so etwas von begeistert. So sieht Pimpettes aus.

Am Anfang war es Spaß. Bob Carey fotografierte sich selbst. Das machen viele Leute. Das Bizarre daran war und ist, dass er immer ein Tutu trägt und verschiedene Kulissen wählt, um sich in Szene zu setzen. Nachdem bei seiner Frau Brustkrebs diagnostiziert wurde, nahm das Tutu Project einen größeren Stellenwert ein. Bob im Tutu brachte ihn und seine Frau zum Lachen. Über die Jahre hinweg entstanden weitere Bilder, die nun in dem Buch „Ballerina“ gezeigt werden. Im Rahmen der Veröffentlichung wollen er und seine Frau Geld für andere Brustkrebspatienten sammeln. Mehr dazu erfahrt ihr nach dem Link.

Als Berliner Göre schlägt das Herz gleich schneller, wenn man alte Fotografien aus West Berlin in die Hand bekommt. Der Tumblr Westberlin konzentriert sich voll und ganz auf meine Heimatstadt, zeigt Videos wie auch Bilder, die bis in die 40er Jahre zurück gehen, illustriert das alte Stadtleben und führt uns an Orte, die wir fast vergessen haben. Wie oft ich beispielsweise an den drei Schornsteinen vom Heizkraftwerk Berlin-Wilmersdorf vorbei gefahren bin, kann ich nicht mehr an zwei Händen abzählen. Für Berliner, alle Zugezogenen und Berlin-Liebhaber ein wunderbar emotionaler Foto-Tumblr.

Wenn man in New York zu Katz’s geht, dann findet man schnell den Platz an dem Sally Harry zeigt, wie man einen Orgasmus faked. Ein kleines Schild baumelt über dem Tisch. Als wir dort verweilten, übte sich keiner darin, Meg Ryan nachzuahmen. Online gibt es nun ein weiterführendes Remake. Szenen aus anderen Filmen mit Uhhs und Ahhs werden in die Szene geschnitten und ja, so wirkt der Orgasmus endlich realistisch. Besonders realistisch wirkt die Szene, wenn Spinal Tab mit reingeschnitten wird. Jetzt sagen wir auch „Wir hätten gerne das gleiche“.

Dank meiner lieben Kollegin Julia habe ich eine neue tägliche Anlaufstelle. Ich schaue mir heimlich fotografierte Männer in der Ubahn aus London und New York an. London finde ich prinzipiell interessanter, weil die Männer nicht nur auf ihre Handys starren und einfach attraktiver sind. Geschmäcker sind aber verschieden. Gerne würden wir so etwas auch in Berlin machen. Leider bräuchten wir dafür die Genehmigung der Herren und dann geht der Spaß flöten. Beziehungsweise wir dürften keine Einzelshots machen und dürften nur in die Menge fotografieren. Gott sei Dank scheren sich die Macher von TubeCrush nicht um Persönlichkeitsrechte und erfreuen uns Tag für Tag mit neuen Fotos. Wir sind Fans.

Auch wenn ich meinen Bezirk mit all den Touristen manchmal hasse, am liebsten pro Laden zwei Tische für Kiezbewohner ständig reservieren lassen würde, mich über das Gekrakel an meiner Hauswand „Fist A Tourist A Day“ freue, so habe ich meinen Bezirk doch sehr gerne. 1979 war ich leider zu jung, um solche Bilder von Kreuzberg in meinem Kopf speichern zu können. So freue ich mich umso mehr über dieses Video mit Impressionen aus dem Bezirk. Die Aufnahmen sind fast alle rund ums Schlesische Tor entstanden. All die Freiflächen, die anderen Läden, das andere Gefühl des Bezirks nehmen mich und vielleicht auch euch auf eine stark emotionale Reise durch den Bezirk mit.