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Spielbares

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Do It Yourself – passender könnten die ersten Worte zu dem Produkt von Francesco Morackini nicht sein. Warum sollte man in einen Sextoy-Shop gehen, wenn man per „Spitzer“ das ganze zuhause alleine erledigen kann. Man wähle sein Lieblingsobjekt, platziere es im Dildo-Maker und fertig ist das gute Stück. Zu beachten ist natürlich das Material. Bananen sollten steinhart sein, das Holz sollte nicht splittern und ne Kerze sollte man nicht anzünden beim Gebrauch. Eis geht auch, das kann man dann schön schmelzen lassen während es zum Einsatz kommt. Und es ist weitaus kostengünstiger als der gemeine Dildo. Ab in den Supermarkt, Möhre gekauft, gespitzt und los geht das Vergnügen. So einfach kann Spaß erzeugt werden.

Wir kennen Delfine, Hasen und weitere Tiere, die uns stimulieren sollen. Wir kennen hässliches Spielzeug, das lauter als unserer Bohrer ist, das komisch glänzende Kugeln im Schaft hat und alles andere als ästhetisch wirkt. Buxxer kennen wir noch nicht, die netten kleinen Figuren mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Und genau dieses Lächeln wollen sie uns auch schenken. Insgesamt hat die italienische Firma Kokoro drei kleine Helferchen für die vaginale und klitorale Stimulierung auf den Markt gebracht und an sich müssten sie eigentlich aus Japan oder einem Nachbarland stammen. Mit Verspieltheit gibt es Verwunderung, Lachen und zugekniffende Augen. Die kleinen Racker sehen wirklich nach Spaß aus und gerne möchten wir einmal mit ihnen spielen. Und wenn man fertig ist mit der Spielstunde, stellt man Woody, Clitt und Geena auf die Anrichte, nachdem man sie schön sauber gemacht hat.

Nicht immer muss es hochtrabend innovativ sein. Nicht immer muss das Rad neu erfunden werden. Manchmal reicht es uns vollends aus, wenn Leute für uns blank ziehen. Gewollt oder ungewollt. Mit der App „Nudifer“ kriegt man jeden dazu, die Hose runterzuziehen. Man schießt ein Foto, man wählt eine Farbe, schmiert mit dem Finger über die gewünschte Stelle die blank sein soll und die Person deiner Wahl wurde nudifit. Ja, dass ist banal, macht uns aber so viel Spaß, so dass heute bereits all unsere Kollegen herhalten mussten. Zu Weihnachten ist dann Oma dran. Die freut sich wenn Enkelin mal wieder ein Foto von ihr schießt. Und wir freuen uns über den Schwachsinn, der mittels der App entsteht.

My Little Pony war nicht unbedingt unser Lieblingsspielzeug. Auf Pferde standen wir nie, reiten sind wir auch nicht gegangen, aber die Variante der kleinen Pferde von Mari Kasurinen gefällt uns äußerst gut. Lady Gaga kommt mit Fleischpelle daher und Onkel Karl trägt gewöhnt seinen Anzug und schaut streng durch seine Brille. Ob die Fleischpelle von Lady Gaga riecht, wissen wir nicht. Es wäre aber schön, wenn das kleine Pferd ähnlich wie Emily Erdbeer einen Geruch verpasst bekommt. Eine Duftnote par excellence sozusagen.

Wenn Ringer sich gegenseitig in den Schwitzkasten nehmen und ihre Schenkel um den Hals des Partners legen, dann sieht das gefährlich aus. Dass da etwas zu Bruch gehen könnte, wird vermutet. Meistens bleiben die Kontrahenten aber heile und bis auf ein paar Blessuren tragen sie keine weiteren Schäden von dannen. Der Nuss ergeht es da anders. Wenn die zwischen die Schenkel der großen Barbie geparkt wird, dann knackt es einmal laut und die Innerei kann verspeist werden. Der überdimensional große Nussknacker mutet merkwürdig an. Die Schale einer Nuss mit einem Mannequin zu knacken, ist aber sicherlich interessant wie auch skurril zugleich. Das hat sich auch die Künstlerin Jennifer Rubell gedacht, die kürzlich in New York 18 dieser Nussknacker ausgestellt hat. Wie diese genau funktionieren, seht ihr nach dem Link. Dass sie für den Alltagsgebrauch und insbesondere für die Weihnachtszeit nicht zu gebrauchen sind, ist auch klar. Ob Männer jetzt mehr Angst vor Frauen haben, die ihre Schenkel um ihren Oberkörper legen, bleibt noch zu klären.

Manchmal bedarf es einiger Tricks um wach zu werden. Den Wecker ignoriert man gerne und oft. Sich zwei Wecker zu stellen, kann mitunter nerven, ist aber für Ohrstöpselträger wie mich essentiell. Sich einen Vibrator in den Schritt zu legen, der leicht vibriert bei der eingestellten Alarmzeit, ist uns neu. Der Little Rooster will das Aufwachen versüßen. Man kann sich entweder durchs „Bimmeln“ wecken lassen oder gleich in den Playmodus wechseln. Das Lächeln soll uns garantiert sein und der Snorgasm auch. Den kleinen Vibrator-Wecker steckt man sich vorm Schlafen gehen ins Höschen und beim Aufstehen beginnt der Tag gleich mit Spaß. Wir haben Bedenken, dass das wirklich gut funktioniert …

Ist eure Katze unausgeglichen? Schärft sie ihre Krallen gerne an eurer Couch? Rennt sie gerne die Wände hoch und reißt Tapete dabei ab? Reagiert sie auf Musik recht entspannt? Braucht eure Katze einfach nur mehr Beschäftigung? Wie wäre es dann mit dem Katzenplattenspieler? Dieser ist aus Pappe, hat einen Schwenkarm und der Plattenteller ist aus Kratzbaummaterial. Sprich wenn Katze sich die Krallen wetzt, dann sieht es so aus, als ob sie scratchen würde. Ist das nicht unfassbar witzig?

Unsere erste sexuelle Früherziehung erlebten wir mit Ed von Schleck. Um an das Eis zu kommen, mussten wir am Schaft ordentlich Wärme versprühen. Wenn das Eis dann angeschmolzen war, konnten wir es nach oben bewegen und in den Mund nehmen. Calipo beherzigte das gleiche Prinzip, Ed von Schleck hat uns mit dem sahnigen Geschmack aber mehr Freude bereitet. Ob uns die Cock Pops von Mamma Jamma Cakes genauso viel Freude bereiten, wissen wir noch nicht. Zumindest nicht geschmacklich. An sich mussten wir aber schon arg doll grinsen bei den unterschiedlichen Penissen, die man aus dem Schaft zaubern kann. In Schwarz, in Weiß, in Gelb – je nach Gusto wurde in der englischen Bäckerei für Jedermann ein „Erwachsenenlolli“ geschaffen, in den wir nicht unbedingt reinbeißen wollen. Schmerzen wollen wir nicht verbreiten. Und Schmerzen können schon beim Zuschauen entstehen – wurde uns mal gesagt. Das Eis von Stoyn reizt uns da schon mehr. Hier wurden Marilyn, Che und weitere auf den Stil gespannt und zum Lecken freigegeben. Welche Variante würdet ihr als Leckerei bevorzugen?

Wenn Typ einen verlassen hat, dann fällt Frau so einiges ein, um Ex eins auszuwischen. Ein kostenloser Hausbesuch von der GEZ wäre ein Beispiel. Man kann aber auch nicht ganz so gemein sein, sich lieber ein Katzenmützchen überziehen und Ex mit Torte, Banane, Konfetti, Milch und sonstigen Leckereien bewerfen. Was am Anfang wie M.I.A.s „Born Free“ wirkt, entpuppt sich nach kurzer Zeit zu einer großen süßen Schweinerei. Best Coast zeigen uns mit „Gone Again“ abermals, dass sie einen ausgesprochen guten Humor innehaben. Daumen hoch für die einseitige Tortenschlacht!

Drei Paare die ich kenne haben sich im Internet kennengelernt. Alle drei Paare sind mittlerweile verheiratet, zwei von den Paaren waren räumlich über eine längere Dauer getrennt. Eine Fernbeziehung wäre nichts für mich, würde ich doch das Küssen und all das Drumherum vermissen. Die befreundeten Paare haben das irgendwie geschafft. Da gab es die Webcam, Skype und die Luftküsse. Damit es nicht nur beim Luftkuss bleibt, hat der Student Nobuhiro Takahashi ein Apparat erfunden, der den Zungenkuss simulieren soll. Dafür packt man sich ein Stäbchen in den Mund und rotiert ordentlich mit der Zunge. Die Impulse werden auf den „Partnerapparat“ übertragen und perfekt ist der digitale Zungenkuss. Aber so wirklich perfekt erscheint all das nicht. Mit einem Stäbchen zu küssen, ist langweilig. Eine zungenähnliche Form wäre da schon erstrebenswert. Der „Impuls“ kann auch nur einseitig übertragen werden. Soll heißen – nur einer agiert, der andere wird wie von einem kleinen Mixer bearbeitet. Da bleiben wir doch lieber beim Luftkuss und freuen uns auf das richtige Zusammentreffen.