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Kondome sind selten angenehm, noch machen sie viel Spaß bei der Interaktion. Benutzen müssen wir sie trotz alledem, vor allem wenn wir keinen festen Partner haben oder andere Verhütungsmittel nicht vertragen. Das Origami-Kondom ist das erste Kondom, das nicht aufgerollt ist und aus Silikon hergestellt wird. Der Erfinder gibt wieder, dass diese Art von Kondom angenehm für beide Partner sei und das es sich so anfühlt, als ob gar kein Kondom im Spiel wäre. Das hört sich alles gut an. Faszinierend finden wir vor allem die Form. Große Meister im falten waren wir nie, aber das Origami-Kondom weckt eine gewisse Neugier in uns. Leider wird dieses Produkt erst in 2015 auf dem Markt zugelassen. Wir harren dann einfach noch ein bisschen aus und versuchen einen Kranich aus Papier zu falten.

Just in diesem Moment kommt das gescannte U-Bahnnetz von Berlin aus dem Jahr 1948 gerade recht um die Ecke. Mit meiner Heimatstadt Berlin beschäftige ich mich dank Ulrike Sterblichs „Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt – Eine Kindheit in Berlin (West)“ wieder ausgiebig und bade mich mit Freunden in Erinnerungen. Der kleine Ausschnitt aus 1948 symbolisiert die stetige Veränderung in der Stadt. Von einem U-Bahnhof zwischen der Warschauer Straße und dem Schlesischen Tor mit dem Namen Osthafen habe ich noch nie etwas gehört und als ich meine ersten Schritt in West-Berlin gegangen bin, war die U6 schon komplett bis Alt-Mariendorf ausgebaut und die U8 bei meiner Oma ging nicht nur bis Leinestrasse, sondern bis zur Hermannstrasse. Dass der Südstern mal Gardepionierplatz hieß, ist mir auch neu. Solch Information sauge ich gerade auf und freue mich deshalb umso mehr über das gescannte Netz.

Es war ein mutiger Schritt für ein Medien-Pärchen um die 30: Die schnieke Wohnung am Helmholtzplatz im Prenzlauer Berg wurde aufgegeben, eine vierbeinige Freundin angeschafft und alles Hab und Gut in einem Umzugswagen verstaut. Dieser fuhr, begleitet von Gefühlen der Enge und Rastlosigkeit, Richtung Uckermark in Brandenburg. Im Nebengebäude eines alten Vierseitenhofes erhoffte man sich Ruhe, Natur und Idyll. Und was bekam man: Ruhe, Natur und Idyll.

Als Kind habe ich gerne Ballerspiele gespielt. Ich hatte mehr Autos als Barbies. Den Barbies habe ich eh nur die Haare abgeschnitten und die Kopfhaut mit einem Edding angemalt. Ich hatte einen Kaufmannsladen, aber mit dem habe ich nicht nur mit meinen Freundinnen gespielt. Eine Pistole, die viel Krach gemacht hat, hatte ich auch in meiner Spielkiste und Lego ist sowieso immer Stereotypenfrei gewesen, oder?

Vimmerby in Småland ist meine temporäre Heimat und das schon seit zwei Monaten. Was mir einfällt, wenn ich an Småland denke: Wald! Tiefer, moosbewachsener, märchenhafter Wald, in dem Elche wohnen. Es gibt noch mehr, zum Beispiel Steine, viele große Steine. Aber auch Menschen, mit småländischen Dialekt, die man nicht immer gut verstehen kann. Und ja, es ist Nebensaison in Småland, dem Bermuda-Dreieck Schwedens. Von hier aus sind es jeweils vier Stunden Autofahrt nach Göteborg, Stockholm oder Malmö. Das klingt für Großstädter vielleicht beängstigend, muss es aber nicht.

Wir alle lieben Ryan Gosling! Ok, zumindest Einige sind ganz vernarrt in ihn und steuern zielsicher den Tumblr Ryan Fucking Gosling an. Wer nicht genug von dem Kanadier bekommen kann, hat nun die Chance, sich ein Malbuch zu kaufen. Ein Malbuch, dass nur mit Ryan Gosling gefüllt ist. Das du nach Belieben ausmalen oder einfach nur anschmachten kannst. Ob es für dieses Malbuch wirklich Abnehmer gibt, fragst du dich gerade? Wir sind uns da ganz sicher. In diesem Jahr wurde der Name Ryan inflationär oft in unserem Freundeskreis benutzt.

Für den Lebenslauf sollen Auslandsaufenthalte ja sehr nützlich sein. Darum geht es hierbei aber nicht im Geringsten. Ab September werde ich Schweden ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen. Die gern besuchten Metropolen Stockholm und Göteborg lasse ich dabei vorerst aus, nichtwissend was mich abseits dessen erwarten mag. Ansiedeln werde ich mich in Vimmerby in Småland im Südosten Schwedens und zwar direkt in den Armen der berühmtesten Tochter dieses Örtchens: Astrid Lindgren. Damit wird ein Kindheitstraum wahr. Ich werde die gleiche Luft atmen, durch die gleichen Wälder und Auen streifen, an den gleichen Seeufern sitzen und gespannt sein, was sich daraus ergibt. In Lindgrens Elternhaus, was heute ein Museum ist, werde ich arbeiten, um den Helden meiner Kindheit wie Emil (also Michel), Pippi und Ronja noch näher zu sein.

Wir kennen Unterhosen mit Rüsseln dran. Wir kennen jegliche Unterhosenarten in Tierformen. Bisher war es uns aber nicht bekannt, dass es Peniswärmer gibt. Peniswärmer, die wirklich einer Schutzfunktion nachgehen. Es gibt wirklich Leute, die solche Teil nicht alleine zur Belustigung tragen. In Kroatien gehören diese Wärmer seit Jahren zum Must-Have für die Männer in den Bergen dazu und Radmila Kus ist eine von vielen, die solche Wärmer für den wichtigsten Fortpflanzungspart bei den Männern produziert. „Penis warmers used to be worn in these parts as a normal clothing item for the male private parts because the winters were very harsh with very low temperatures.“ Mein Gott, gut dass wir das jetzt wissen. Wir hätten uns so erschrocken wenn uns ein Mann mit diesem Wärmer untergekommen wäre. Aber eigentlich verwundert uns dieses modische Utensil auch ein wenig, haben wir doch gelernt, dass die Goldjuwelen und alles drum herum nicht zu warm „gelagert“ werden soll, damit die Spermienproduktion wunderbar funktioniert. Naja, man lernt scheinbar nie aus. Bestellen kann man die Wärmer unter anderem hier und hier.

Am Anfang war es Spaß. Bob Carey fotografierte sich selbst. Das machen viele Leute. Das Bizarre daran war und ist, dass er immer ein Tutu trägt und verschiedene Kulissen wählt, um sich in Szene zu setzen. Nachdem bei seiner Frau Brustkrebs diagnostiziert wurde, nahm das Tutu Project einen größeren Stellenwert ein. Bob im Tutu brachte ihn und seine Frau zum Lachen. Über die Jahre hinweg entstanden weitere Bilder, die nun in dem Buch „Ballerina“ gezeigt werden. Im Rahmen der Veröffentlichung wollen er und seine Frau Geld für andere Brustkrebspatienten sammeln. Mehr dazu erfahrt ihr nach dem Link.