
Das Europäische Parlament möchte Werbung mit sexistischen Anspielungen verbieten. Frauen die am Herd stehen oder im Wasser leicht bekleidet umher springen sind damit Geschichte. Wie auch Frauen, die im Bikini Autos waschen oder ihr Baby säugen und dabei Werbung für einen Musik Sender machen. Geht das nicht etwas zu weit? Was sollen sich die pubertierenden Jungs denn dann noch anschauen? Nur noch den Hardcore-Sex auf YouPorn? Ein bisschen Sex schadet nie. Oder?
Früher – in den 80ern – war es für jeden heranwachsenden Jungen der Hit wenn die Fa Werbung kam. Man konnte für ein paar Sekunden die Brustwarze sehen, die schönen Träume waren gesichert. Warum soll das nun verboten werden? Haben die Abgeordneten nichts besseres zu tun als solch einen Entschluss vorzulegen? Sie wollen jegliche Werbung verbieten, die diskriminierende oder entwürdigende Botschaften hat. Somit auch diesen MTV-Spot.
Für diesen Spot gab es anno 2003 schon ordentlichen Ärger. Der Werberat stand auf der Matte. Der Spot durfte zwar noch gesendet werden, aber erst zu einer Zeit, wo schon alle schlafend im Bett lagen. Aber mal ganz ehrlich – ist dieser Spot wirklich so schlimm? Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, musste ich lächeln. Der Song hat wahrscheinlich sein Übriges dazu beigetragen.
Unterm Strich kann ich nur sagen, dass ich auf solche Werbung nicht verzichten möchte. Sie bringt mich zum lachen.
P.S.: Eigentlich wollen wir nicht, dass solche Werbung verboten wird:












[...] kriegen wollen, werden diese bis ins letzte Detail auf die Frauen abgestimmt. Hier gibt es keine Frau am Herd, keine Frau im Bikini Werbung – hier gibt es umwerfende Details und einen pinken BlackBerry. Die Strass-Steine hat Verizon leider [...]
[...] hat. Heute gibt es nur noch Möpse und Kurven. Weil Sex Sells bekanntlich … Und das mit dem Verbot für Werbung mit sexistischen Anspielungen wurde auch schon wieder gekippt [...]