
Durch LesMads wurde ich heute erinnert, dass hier immer noch ein Post über Müll aussteht. Besser gesagt – über Plastikbeutel, die nicht nur Plastikbeutel sind, sondern es schaffen, den Betrachter zum Schmunzeln, zum Weinen und zum Staunen zu bringen.
Die Szene in American Beauty, wo der Plastikbeutel sanft durch die Winde getragen wird, nichts anderes dieses kleine Spektakel stört und der Zuschauer in eine Stille der Schönheit gehüllt wird, ist atemberaubend. Die Worte des Protagonisten:
“Sometimes there’s so much beauty in the world I feel like I can’t take it, like my heart’s going to cave in.”
untermauern all dies nur. Das war der erste Moment, wo Plastikbeutel interessant für mich wurden.
Dann kamen die Bunny-Mülltüten. Einfacher geht es eigentlich nicht. Die Henkel der Tüten sind die Ohren, zwei pinke Flecken sind die Augen. Ein pinkes Kreuz die Nase. Die drolligen kleinen Gefährten können gerne mit zum Picknick kommen oder Fahrrad fahren mit mir. Bestellen kann man die Tüten bei Mottainai.

Genauso wie die “Oskar aus der Tonne” Mülltüte. Mit dieser Mülltüte kriegt man sicherlich jeden im Haushalt dazu, die Tüte hinauszutragen und in der Tonne zu versenken. Das Resultat ist entzückend. So macht die Entsorgung von Müll endlich einmal Spaß.

Kommen wir zum letzten Projekt. Der Künstler Joshua Allen Harris spannt seine Tüten-Tiere an die Lüftungsgitter der UBahn. Die Windstösse der Züge bläst Luft in die Tüten, die sich aufblähen zu Bären und anderen Tieren. Ein wirklich beeindruckendes Projekt.











