
Was für eine Show. Ich bin immer noch ganz hin und weg. Schon lange habe ich nicht mehr solch ein bombastisches Konzert erlebt. Ein Konzert, dass die Augen groß werden lässt, dich trotz kompletter Bestuhlung im Konzertraum mitreißt und dir Künstler näher bringt, die man in ihren Hauptformationen nicht all zu doll schätzt. Was die Last Shadow Puppets mit dem Dresden Symphonie Orchester gestern Abend im Berliner Tempodrom auf die Beine gestellt haben, war ein Feuerwerk der großen Gesten von fabelhaften Musikern.
Gestern war es soweit. Die Last Shadow Puppets haben eines ihrer wenigen Konzerte gegeben und haben das volle Programm aufgefahren. Das Dresdner Symphonie Orchester ist mit acht Streichern und drei Bläsern angereist, Alex Turner (Arctic Monkeys) und Miles Kane (The Rascals) standen adrett gekleidet mit Anzug auf der Bühne und haben den Film laufen lassen – ein cineastischer 60ies Wog rollte auf das Berliner Publikum zu, der durch die Lightshow sein übriges erfuhr.
Ein Ennio Morricone hätte sich gefreut, trabten die Jungs durch ihre erste Platte “The Age Of The Understatement” wie große Soundtrack-Komponisten und ließen nur begeisterte Leute zurück. Untypisch für Konzerte war, dass das komplette Tempodrom bestuhlt war, was der Euphorie und Begeisterung aber keinen Abbruch bereitete. Andächtig wie gespannt wartete man auf die nächste 60ies Bombastnummer, die nie ins Überladene abgedriftet ist.
Kurz und knapp gesagt – es war ein Fest. Alex Turner vermittelte seit langem wieder einmal, dass er Spaß auf der Bühne hat. Bei den Arctic Monkeys hat man schon seit langem nicht mehr das Gefühl. Und – die Last Shadow Puppets wären auf jeden Fall die bessere Wahl für den Bond Soundtrack gewesen. Wer solch ein Kopfkino wie die Beiden erschaffen kann, sollte für solch große Sachen engagiert werden.












1.000 dank für diesen post und die tollen videos die einen erahnen lassen wie geil es wohl war. leider konnt ich nicht dabei sein, leider. naja, vielleicht beim nächsten mal
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