
Etwas ganz besonderes sollte es werden – Bloc Party geben im Gebäude des Flughafen Tempelhofs ein Konzert, stellen dabei ihr neues Album “Intimacy” vor, dem Betrachter wird es freigestellt, seinen Blick über die Rollbahn oder über die Bühne schweifen zu lassen.

300 Leute waren geladen bzw. hatten Tickets gewonnen und irgendwie betraten alle mit einer gewissen Erwartungshaltung die alte Wartehalle des Tempelhofer Flughafens. Eine Erwartungshaltung, die nach wenigen Minuten dem Erdboden gleich gemacht wurde, da weder Stimmung noch Sound noch Ausblick den Erwartungen stand hielten.

Wer nicht 1,90 Meter groß war, konnte nichts sehen. Der Raum war nur halb voll, ein Durchkommen zur Bühne trotzdem fast unmöglich. Der Sound war breiig, der Ausblick auf die Startbahn nicht wirklich spannend. Eigentlich sollte es was Großes werden.

Zurück blieb am Ende des Abends ein fader Geschmack, der selbst mit Bier nicht wegspülbar war. Die Räumlichkeiten versprühten den Charme eines Jugendzentrums, der lange Schlauch wirkte kalt.

Für all diejenigen, die entweder im hinteren Teil des Raumes standen oder gar nicht anwesend waren, gibt es hier und jetzt ein paar Fotos und auf Concert Online kann man sich das Konzert runterladen. Auf Band gebannt wirkt alles irgendwie besser und atmosphärischer.















[...] wenn die jüngsten Live-Qualitäten von Bloc Party wenig überzeugend waren, The Guardian scheint Sänger Kele Okereke sowieso andere Qualitäten zuzusprechen. Sonst [...]
Handy-Fotos sollten verboten werden.
Und Ihr solltet Euch schämen, so was zu veröffentlichen. Ist ja grausam.
Cool, hab mir das Video bei Concert Online gekauft :O) Da sieht man ziemlich genau, wo Du Deine Fotos geschossen hast, vorne, ein bisschen rechts von der Mitte :O)
@ Robert: ich suche das Video….könntest du mir helfen?