
Schuh aus Hack, Schinken und Lenden hatten wir ja bereits. Jetzt kommen drei weitere Exemplare hinzu, die mitunter etwas fragwürdig sind. Die Spitze in Sachen Fragwürdigkeit nehmen die orthopädischen Schuhe ein, die von der Designerin Gwendolyn Huskens stammen. Wer möchte schon Mullbinden um seine Waden tragen?
Ein gewisser Grad an Funktionalität lässt sich erkennen, aber stylisch sind die Schuh nun wahrlich nicht.
“She presented a set of six shoes called ‘medic esthetic’. Aiming to reveal the taboos associated with physical deformities, her collection of cream and skin-toned footwear for women is made from medical materials and supplies such as plaster bandages, steel and band-aids. the result is a line of functional and oddly stylish shoes.”

Die englische Firma Irregular Choice hatte bereits vor einigen Monaten einen Schuh auf dem Markt gebracht, der eher an eine moderne Schiene für Beinbrüche erinnerte als an modisches Schuhwerk. Die Serie von Gwendolyn Huskens geht noch weiter und läßt Mull und Kletten salonfähig werden. Zumindest für eine kurze Zeit.

Da wende ich mich lieber den Obstschuhen zu, welche von der Designagentur Defill in Zusammenarbeit mit Nike entworfen wurden. Die sehen knackig aus, schön frisch, schmecken aber nur vor der Benutzung und faulen leider viel zu schnell.

Der moderne Wandschuh steht ganz hoch bei mir im Rennen. Der blüht den ganzen Sommer lang, fängt nicht an zu riechen, Hunde muss man zwar davon abhalten, gegen den Schuh zu pinkeln, aber sonst ist er von allen gezeigten Modellen der interessanteste. Hier hat sich ein Hobby-Gärtner sichtliche Mühe gegeben, die drei Streifen schön zu trimmen.











