
Meine Barbie und ich hatten immer ein komisches Verhältnis. Klar wollte ich eine haben als ich klein war, aber so richtig lieb hatte ich sie nie. Ich habe ihr die Haare geschnitten – nicht schön – ihr die Kopfhaut mit nem Edding angemalt, schon einmal die Hand abgeschnitten, sie dann irgendwann in die Ecke geschmissen und eine neue angefordert bei meinen Eltern. Hätte ich damals schon verstanden, dass ich die abgeschnittene Hand als Trophäe um den Hals hätte tragen können, dann wäre ich jetzt vielleicht reich und früher extrem cool gewesen. Heute bleibt mir nur noch übrig auf Margaux Lange zu verweisen, der Barbies auch gerne auseinander nimmt und super Schmuck aus ihnen kreiert.

Margaux Lange zerstückelt die Puppen wie ein Eins A Serienmörder, setzt den Brüsten Glitzer auf und lässt diese dann am Ohr, am Hals und am Finger erscheinen. Die Bein-Kette ist ein Hit, der Rest nicht zu verachten. Und wer Barbie nicht so toll findet, kann auch auf Ken zurückgreifen. Auch der wird massakiert und weiter verarbeitet. Wer nicht all zu viel Geld ausgeben mag, kann natürlich auch alleine zur Schere und zum Kleber greifen und sich eine Adaption des Schmückes basteln. Vielleicht eine schöne Idee für Weihnachten?












