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    Electronic Beats Festival Berlin – Wie war’s?
    21. November 2008


    Electronic Beats Festival 2
    Foto: 1/2 Late Of The Pier im Postbahnhof, Berlin

    Wenn das T-Mobile Magazin “Electronic Beats” zum Festival lädt, dann müssen alle hin. Das Gratis-Heft hat für den gestrigen Abend viel versprochen: Neben diversen DJs lockten Santogold, Peaches, Munk mit Band (Premiere), Late Of The Pier und Hercules And Love Affair.

    Was sich so verheisungsvoll anhörte wurde für uns zur Farse.

    Wirklich gespannt waren wir eigentlich, ohne den Rest verschmähen zu wollen, nur auf letztere zwei. Seit Tagen freuten wir uns also auf das in Pink gefärbte Spektakel und stehen pünktlich (unserem Schlampen-Look, weil gleich nach der Arbeit hingeeiert, zum Trotz) um 20.00 Uhr vorm Postbahnhof. Draußen waren es gefühlte -10°C, die Schlange reichte bald bis zum benachbarten Ostbahnhof. Nach einer Stunde in der beißenden Kälte und in verzweifelter Pinguin-Formation, um dem Erfrierungstod zu entgehen, durften wir endlich rein.

    Electronic Beats Festival

    Mit roten Fingern und abgestorbenen Stumpenzehen stellten wir schnell fest: Noch nix los. Dann, gegen 22.00 Uhr, tritt MTV-Papa Markus Kafka ins Rampenlicht und zerstört Grund 1 unserer Anwesenheit. Late Of The Pier Drummer Ross Dawson habe die Kotzeritis und deshalb gäbe es anstatt eines Konzertes ein DJ-Set von den Kollegen. Die zweite Hiobsbotschaft folgte zugleich. Hercules And Love Affair würden gegen 1.30 Uhr auf der Bühne erwartet. Als dann auch noch RTL2 “Nichts als die Wahrheit” Moderator Christoph Bauer durch das in eine Raucherhalle umfunktionierte Erdgeschoss lief, war Schluss mit Ausharren. Ab ins Bett.

    Und wie war’s bei euch? Wer war auch da? Haben wir viel verpasst?

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    Autor: Ines Pimpette | Kategorie: Aktuelles Hörbares Indiekator Sehenswertes Tanzbar Tratschbares

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    5 Kommentare zu “Electronic Beats Festival Berlin – Wie war’s?”

    1. hIrO schreibt:

      Irgendwie kam keine richtige Stimmung auf  – gefühlte 5-6 B und C Promis, sehr schlechter Sound, Hammer Bierpreise, ein sehr untanzbarer klebriger Untergrund, Stromausfall bei Peaches, “Late of the Pier”!!! WHY¿, wir sind um 3.00 Uhr nach Hause. Ich gebe der ganzen Show eine 3+. -_-


    2. CK TheJunction schreibt:

      Hört sich nach einem sehr gut organisierten Event an. Hoffentlich fällt das ganze positiv auf T-Mobile zurück ;)


    3. DerBenni schreibt:

      Ich will ja nich schon wieder den Opa raushängen lassen, aber mir war für einen Donnerstag 1:40Uhr Stage Time von Herciles And Love Affair einfach zu spät. Die zweite Band, wegen der ich gekommen war fiel aus. Super. Die Location hatte ich mir so wie sonst immer vorgestellt. Im Fritz Club wäre sicher auch mehr Stimmung und eine Akustik vorhanden gewesen. Mal abgesehen davon, dass dann auch nur 1/4 der Asis da rumgelaufen wären (Die “Suffatzen” fand ich z.B. sehr schön!) Naja und dass ich peaches persönlich nicht brauche und T-Mobile mir durch den Abend nicht total sympathisch geworden ist muss ich wohl nicht sagen… Ach ja, die 40 min Schlange stehen bei gefühlten -5°C tuen ihr übriges. Der Abend bekommt trotz Super Line-Up eine glatte 4. Und das ist nett.


    4. Susi schreibt:

      bei laut.de kommt der abend ganz anders rüber: http://www.laut.de/vorlaut/feature/20525/index.htm


    5. Tanja Pimpette schreibt:

      Verwunderlich was Laut.de da schreibt. Der Sound war schlecht, die Atmosphäre nicht lodernd. Das Booking eigentlich gut. Bloss in der Umsetzung gab es einfach zu viele Mankos. Vielleicht ist das ein Advertorial bzw. T-Mobile Kunde von Laut.de, die man natürlich nicht verärgern möchte.


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