
Von vielen Sachen kann man Ex sein. Man kann Ex-Schokojunkie sein. Ex-Daumenlutscher. Oder halt auch Ex-Masturbator. Das auf seinem Shirt zur Schau zu tragen ist verdammt unterhaltsam. “Schaut her, ich lege selbst nicht mehr Hand an, das habe ich nicht mehr nötig. Ich habe jetzt ne Tusse/nen Typen, der mich befriedigt. Und ja, auch wenn ich es damals in den mauen Zeiten nie zugegeben habe – auch ich war der Masturbation nicht abgeneigt.” Das steht dann alles in Geheimschrift auf dem Rücken und ist nicht für jedermann lesbar. Zu kaufen gibt es diese Shirts jetzt im p4cm-Onlinestore. Und weil das Ex-Spiel soviel Spass macht, haben die Betreiber gleich einen ganzen Batzen von Ex-Shirts entworfen.


Nachtrag
Eine besorgte Leserin hat uns darauf hingewiesen, dass diese Organisation p4cm (Passion for Christ Movement) so gar nicht fein ist. Gut finden wir das natürlich nicht, wussten zuvor aber auch nicht, welche Wertvorstellungen diese Organisation hat. Demnach untersstützen wir das nicht, finden die hier gefeatured Shirts samt Druck aber nach wie vor gut. Kaufen würden wir diese mit dem neuen Hintergrundswissen aber nicht mehr.













Ich hoffe, ihr habt das nur gepostet, weil ihr nicht wusstest, dass P4CM für “Passion for Christ Movement” steht; eine ultrakonservative christliche Jugendgruppe. Die T-Shirt Kampagne, die ihr so lustig findet, schließt aber auch Ex-Homosexual und Ex-Bisexual T-Shirts ein, was ich beim besten Willen nicht lustig finden kann. Zum T-Shirt von der P4CM-Homepage: “This shirt is breaking the silence on a lifestyle that is growing in popularity. From Katy Perry’s hit song,” I Kissed A Girl”, to the popular TV show, “Queer As Folk”. Our culture tells us that it’s perfectly fine to like both males and females, but the Bible has a totally different perspective.” Bitte bestellt NICHTS bei so einem homophoben, menschenverachtenden Verein; am besten löscht gleicht den ganzen Artikel!
thx für den Nachtrag. Selbst drucken kann man solche t-shirts ja sowieso immer.
Interessanter Nachtrag. Somit hatte ich mit meiner ersten Befürchtung leider richtig gelegen, dass man mit dieser Idee der schönen Selbstbeschäftigung ein negatives Image aufdrückt.
Als Gag allein hätte ich da nicht groß was gegen gesagt, aber in dem Zusammenhang mit dem Verein und den anderen Wörtern (Ex-Bisexual, Ex-Atheist etc.) gefällt mir das gar nicht mehr. Wobei in dem Zusammenhang aber ein eigener Spruch sicher interessant wäre (für den es passt): „Ex-Bisexual. Now I’m gay.“ – ich suche aber eher das „Ex-Christian“