
Howdy! Wenn man Menschen davon berichtet, dass man nach Montana fährt, hört man je nach Mensch entweder “Haha, zu Hannah Montana?” oder “Was willst du denn da? Warum nicht New York oder Los Angeles?” Aber diesen Menschen sei gesagt: Montana lohnt sich! Als gemeine Großstadtschnitte abseits des beaten path zu wandeln, verändert den Blickwinkel, vor allem wenn durch diesen ständig wilde, niedliche Tiere huschen. In bester Pimpettes Auf Achse-Manier folgen hier ein paar Impressionen aus Montana. Cowboys reiten heutzutage übrigens Pick-Ups.
Vom International Airport in Salt Lake City ausgehend führte die erste Etappe erst einmal quer durch Utah und Idaho nach Bozeman in Montana. Bozeman ist eine kleine Unistadt an den Rocky Mountains mit schöner Main Street im Western-Look. Über die alten Minenstädte Virginia City und Bannack ging es weiter ins Norh Fork Hostel in Polebridge, eine entlegene Siedlung direkt am Eingang zum Glacier National Park und eine Autostunde vom nächsten Städtchen entfernt. Heulende Wölfe sind da keine Seltenheit. Elektrisches Licht gibt es dafür im Hostel und den dazugehörigen Hütten nicht, aber der Schein einer Petroleum-Lampe, das Knistern im Ofen und die atemberaubende Natur direkt vor der Tür lassen darüber gerne hinwegsehen. Schweren Herzens nur kann man dieses Fleckchen Erde wieder verlassen. Die Reise führte dann über Bozeman weiter in den Yellowstone National Park. Um Wapitis, Bisons, Antilopen und Kojoten zu erblicken, musste man nicht mal das Auto verlassen. Die heißen Quellen in Mammoth Hot Springs lassen einen daran erinnern, dass man sich gerade auf dem größten Vulkan des amerikanischen Kontinents befindet. Yellowstone liegt zwar zu 96% in Wyoming, gehört aber bei jedem Montana-Besuch auf die Agenda und das vollkommen zurecht. Wieder zurück in Bozeman war ein Abstecher nach Bridger Bowl, ein Skigebiet direkt in den Rockies Pflicht und die Abfahrt per Ski die Kür. Ein gebührende Abschluss bevor es wieder Richung Salt Lake City ging.
Fazit: In 2,5 Wochen wurden 6000km im Auto zurückgelegt, Hunderte von wilden Tieren bestaunt und dutzende Cowboys (not pictured) gesichtet. Empfehlenswert!














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