Musicals haben mich immer gelangweilt. Beziehungsweise genervt. Bei “Acht Frauen” wollte ich aus dem Kino rennen. Bei “Dreamgirls” mit Beyoncé Knowles habe ich es irgendwie ausgehalten. Das Frank Farian Musical ging auch irgendwie runter. Das lag aber an der Begleitung. Und als mir ein Freund “Glee” ans Herz gelegt hat, habe ich gleich los gepoltert und gesagt “Musicals mag ich nicht”. Und dann kam die Überzeugungsarbeit. Alleine vom Trailer war ich schon so angetan, so dass ich mittlerweile binnen einer Woche zehn Folgen geschaut habe und nicht mehr von los komme.
Glee ist eine überspitze Version von “High School Musical”. Die Charakteren haben irgendwie alle einen sympathischen Knall. Die Mischung aus “American Pie” meets alle High School Filme meets den Produzent von Nip/Tuck ist fantastisch. Das Gesinge geht mir nicht auf die Nerven. Nein, ich freue mich gar über solch Lieder wie “Don’t Stop Believin” von Journey und behalte solch Lieder für mehrere Tage im Ohr. Die Gaststars, die aufgefahren werden bzw. den Tribut gezollt wird, sind alle groß. Neben einer Madonna-Folge gibt es auch eine Folge mit Lady Gaga und alles ist immer extrem überspitzt und am Ende einfach nur schön. Das ist eine Wohlfühl-Serie, die man jeden ans Herz legen will. Wer die beste Charaktere im Cast ist, lässt sich schwer bestimmen. Alle haben ihren Reiz, aber der Cheerleader-Coach Sue Sylvester übertrifft alle mit ihrer garstigen Art. Ich bin ein Gleek und liebe diese Serie.
Glee Trailer erste Staffel
Journey – Don’t Stop Believing
Sue Sylvester












