Seit rund einem halben Jahr ist Ryan Gosling in aller Munde. Zumindest bei uns im Freundeskreis. Es wird diskutiert, ob er nun wirklich mit Eva Mendes zusammen ist. Es wird diskutiert, wer ihn theoretisch haben dürfte und seit gestern trete ich von diesem Anspruch gerne zurück. Nicht weil er mir in “Drive” nicht gefallen hat, sondern weil er mit seinen kleinen Knopfaugen immer nur zwei Gesichtsausdrücke zustande kriegt. Entweder den lethargischen Blick ins Nichts oder den verliebten Blick, wenn er seine Nachbarin erspäht. Dass mich ein Tarantino-Feel-Like-Film erwarten wird, war mir zuvor nicht klar. Somit musste ich mich zurückhalten nicht zu laut zu lachen, wenn Ryan wie eine Furie auf seine Kontrahenten losgeht.
Der Trailer nimmt an sich ziemlich viel vorweg. Aber trotz alledem lohnt es sich, in den Film zu gehen. Ryan spricht nur alle drei Minuten, starrt primär durch die Gegend und sieht selbst mit blutverschmiertem Gesicht noch gut aus. Der Soundtrack ist großartig, die Bilder wie auch die Schnitte auch. Christina Hendricks a.k.a. Joan aus Mad Man wurde erst von uns erkannt, nachdem ihr Kopf in Nahaufnahme näher durchleuchtet wurde. Blut gepaart mit schönen Menschen gepaart mit richtig guten Bildern und der passenden Musik haben mich überzeugt. Ab morgen läuft der Film offiziell in Deutschland an.
Hier gibt es noch Musik aus dem Film und Musik, die zu dem Film passen würde:












Ich brauchte eine Weile nach dem Film, um ihn doch gut zu finden – sehr gut sogar! Der Anfang kommt so unschuldig da her…und plötzlich spritzt das Blut, ein irrer Film!…Und die Musik ist super.