Hörbares

In dem Fanvideo für das Lied „Never Know The Difference“ von Bad Lamps wurden all die Szenen zusammengeschnitten, die Pornoschauer sonst vorspult. Szene, die keine Bedeutung haben. Die den Akt einleiten. Die mitunter ziemlich hirnrissige Konversationen beinhalten. Während Kakkmaddafakka bei „Your Girl“ auf Retro-Porn mit einigen expliziten Szenen setzten, geht es bei Bad Lamps gesittet zu. Hier sichten wir Sasha Grey angezogen und erfreuen uns über den jungen Mann, der Mädchen ein Lied auf der Gitarre spielt. Wie alles enden wird, wissen wir. Wie es anfängt, zumeist nicht.

Lebenswertes

Nach dem X-Ray Pin-Up Kalender wird nun nicht mehr nur die Einzelperson durchleuchtet, das Ganze wird gleich paarweise durchgeführt. Ein kopulierendes Paar wird näher unter die Lupe genommen und wir als Betrachter beobachten, was sich unter der Haut abspielt. Welche Knochen sich in welche Richtung drehen. Hier werden nicht die primären und sekundären Geschlechtsteile in den Mittelpunkt des Geschehens gestellt, hier geht es um das Innere, um das, was uns täglich durch die Gegend trägt. Von Erotik ist hier kaum mehr ein Hauch vorhanden, die Bilder von Benedetta Bonichi sind trotzdem erstaunlich. Interaktion so aufs Wesentliche minimiert haben wir zuvor noch nicht gesehen. Außer vielleicht bei dem X-Ray Blowjob, wo die ein oder andere Kontur aber noch erkenntlich war.

Möpse an sich sehen schon witzig aus. Dafür brauchen sie überhaupt gar kein Kostüm. Ein dezenter Überbiss und das süße Schnaufen reichen aus, um mich zu verzücken. Wenn dann aber noch Hot-Dog-Kostüme, Spider-Man-Kostüme oder kleine Hüte hinzukommen, gluckse ich das ganze Video durch. Dass sich in Deutschland noch nicht der Trend zum „Mode-Hund“ durchgesetzt hat, verwundert langsam. Bei meinem letzten Besuch in New York hat der Golden Retriever ein Halstuch getragen, die französische Bulldogge ein Cappi und der Schäferhund einen Schnauzer, den er per Spielzeug an seinen Mund zaubern konnte. Im Big Apple wird spielerisch mit Hundemode gespielt und solang der Vierbeiner das Accessoire nicht sofort abstreift oder komplett am Rad dreht, scheint die Kostümierung für den kleinen Racker völlig ok zu sein.

Aktuelles

Was machen wir Sonntags am Liebsten? Entspannen. Und das gerne mit guter Musik. Wie passend, dass Heineken an diesem Sonntag auf die Insel der Jugend in Treptow, Berlin lädt und Künstler wie FM Belfast auf die Bühne holt. Neben FM Belfast gesellen sich die Foals, Hunee, Hugo Capablanca und das Remmidemmi-DJ-Team hinter die Plattenspieler und beschallen die Idylle, während wir uns mit Bratwürsten vollstopfen und das ein oder andere Kaltgetränk genießen. Tickets für das Event kann man hier gewinnen oder ganz einfach bei uns. Wir verlosen 1×2 Tickets für das elektronische Sonntagspicknick und hoffen, dass FM Belfast bereits Island verlassen haben und nicht dank der Aschewolke auf der Insel der Feen sitzen bleiben.

Kennt ihr Grindr? Wisst ihr, um was es sich bei der App dreht? Primär ums Kopulieren. Um das Zusammentreffen. Um den Austausch. Den Körperlichen. Unter Männern. Sprich wer ist so doof und schaltet eine Werbung „Flirte mit Frauen im Überfluss“ in solch einer App? Im Überfluss werden sie auf jeden Fall bleiben. Keiner der Jungs hat Interesse an den Mädels.

Danke für den Screenshot, Eike.