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Als Frau investiert man viel Arbeit, um die Haare loszuwerden. Man läßt sich Waxen. Oder mit klebrigem Sugaring betröpfeln. Man greift zur Pinzette. Oder gibt dem Rasierer freie Fahrt. Um Understatement zu zeigen und um selbstironisch zu wirken, greift die ein oder andere Frau sicherlich gerne zu diesem neuen Piece – dem Badeanzug mit behaarter Brust. Für Mann und Frau. Auch für den Mann? Ja, richtig. Auch für Mann.

Wir alle kennen es – Mann positioniert sich vor Kamera, streckt seinen Po in jene, fährt sich erst mit der Hand durch die Haare und dann über das Sixpack. Fertig ist der Spot. Sollte die Unterhose nicht genug gefüllt sein, hilft die Industrie gerne nach. Die Werbung ist ein verlogendes Biest, gerne wird auf den alten Zucchini-Trick zurück gegriffen. Wem dieser nicht bekannt sein sollte, schaue sich bitte folgenden Ausschnitt aus „This is Spinal Tab“ an. Wir glauben nach wie vor, dass auch David Beckham auf diesen Trick für H&M zurückgegriffen hat. Aber das ist auch egal. Wichtiger sind jetzt gerade die Männer aus dem Dressmann Spot.

Was darf es sein für den wohl schönsten Tag im Leben? Ein Kleid aus Spitze und Tüll? Oder aus Kondomen? Aus gebrauchten? Von all den Ex-Lovern, die man je hatte? Oder lieber ein Kleid aus Toilettenpapier? Damit der ganze Tag unter dem Motto Scheiße läuft? Oder weil man nicht genügend Geld hat und vierlagiges Papier schon einiges her macht? Oder darf es doch das Vagina-Kleid sein, damit der Liebste den Weg in der Hochzeitsnacht zum Tempel der Lust noch findet? Es gibt so viele Varianten und wir sind überfragt! Kondome – nein Danke, obwohl das Kleid eindeutige Vorteile bietet. Die Elastizität zum Beispiel. Hier kann sich Braut kugelrund auf der eigenen Hochzeit essen. Toilettenpapier – sieht doch ganz chic aus. Und man hat das Klopapier auch gleich griffbereit falls es bei der Feier ausgeht. Mit einer Vagina drauf? Wir wollen den Liebsten doch nicht vergraulen. Und ihr so?

Wie passen Katzen und Beine zusammen? Normalerweise kratzen sie uns da, attackieren uns und beißen in unsere Wade. Oder streifen um die Beine und hinterlassen Büschel von Haaren. Am liebsten auf schwarzen Anziehsachen. Nun gibt es die Variante, in die sich unsere kleine Mietzekatze nicht verhacken darf, sonst gibt es gleich Laufmaschen. Die Katze kommt aufs Bein in Form einer Strumpfhose und erinnert ein bisschen an halterlose Strümpfe, da der obere Teil in transparent gehalten wird. Für die Vorderseite gibt es das Gesicht, hinten gibt es den Katzenschwanz, der sich auf unseren Oberschenkeln breit macht.

Dick darf man nicht sein, wenn man diesen Bikini trägt. Aber fettig ist die ganze Angelegenheit trotzdem. Hier trägt man einen Hot Dog auf der Brust spazieren und zum knabbern gibt es Pommes auf dem Höschen. Dieser Bikini hat scheinbar so viel Anklang gefunden, so dass er mittlerweile bei Topshop ausverkauft ist. Alternativ gibt es jetzt den Tiger für die Brust oder die Mietzekatze. Der Hot Dog zum schlemmen gefällt uns aber weitaus besser.

DIY gibt es immer wieder. Im Schuhbereich, bei Vibratoren oder jetzt auch bei Shirts. Bei Spinning Hat kann man sich gerade ein Set bestehend aus 10 Schablonen und 4 Sprayfarben bestellen und mit vollem Tatendrang in Aktion treten. Da gibt es den Anker, den Hirsch, den Vogel oder auch einfach nur Sterne die man auf sein Shirt bringen kann. Nie wieder wird dir eine Person mit gleichem Shirt gegenüber in der Bahn sitzen, wenn du mit diesem Set einmal losgelegst hast. Raute reiht sich an Hirsch an Vogel und all das werden wir demnächst in Angriff nehmen und individuell gestalten.

Dass Kinder eine ganz schöne Schweinerei auf ihrem Shirt anrichten können, ist jedem bewusst. Darum gibt es auch den Sabberlatz, der später von der Serviette im Alter abgelöst wird und die mitunter auch schön dekoriert wird. Damit das sich daraus ergebene Kunstwerk auch seinen richtigen Rahmen erhält, gibt es nun einen Sabberlatz mit genau jenem. Den Rahmen. Sieht das Kind so nicht verdammt süß aus und denkt man nicht sofort an die nächste Ladung Wäsche, die auf einen wartet?

Man kann von Yoko Ono halten was man will – diese Kollektion hier hat uns wirklich zum lachen gebracht. Nicht mehr taufrisch ist sie und das nehmt bitte wörtlich. Die Designs für die Kollektion für Opening Ceremony stammen aus dem Jahr 1969 und ursprünglich waren es nur Illustrationen, die sie John Lennen zur Hochzeit schenkte. Die Kollektion beinhaltet ihre Idee von Männermode und ist eine Hommage an Lennons sexy Körper. Oh ja, der schlaksige Mann war wirklich heiß. Nicht. Zumindest nicht, als er mit Yoko zusammen war. Und wie sieht die Kollektion jetzt eigentlich aus? Da gibt es Hände, die auf den Schritt der Hose gedruckt sind. Da gibt es Netzoberteile. Und da gibt es LED-Lichter für die Brust. Ob das jemand kaufen wird? Sicher. Yoko Ono kommt selbst mit so etwas durch und wir lachen weiter mit ihr und darüber.

Manchmal will man einfach nur umarmt werden. Vor allem wenn es draußen früher dunkel wird, die Kälte nicht mehr weichen will und der Liebste nicht greifbar oder noch nicht gefunden wurde. Es gibt Kuschelpartys, wo man sich mit Fremden auf einer Spielwiese räkeln kann. Es gibt das atmende Kissen, das einem etwas Geborgenheit im Bett schenken darf. Es gibt Plastikpuppen. Ryan Gosling haben sie in Lars und die Frauen geholfen. Oder es gibt halt die Umarmjacke von Si Chan, die wir herzallerliebst finden. Da möchte man kaum mehr aus der Jacke rauskommen. Den ganzen Tag lang wird man von vier Armen geherzt und was gibt es Schöneres als eine gute Umarmung?

Habt ihr noch kein Kostüm zu Halloween? Wollt ihr gerne etwas tiefer in die Tasche greifen und mit Humor statt Ekel trumpfen? Wollt ihr gerne als Bierkrug unterwegs sein und mit jedem anstossen? Oder lieber die kleine süße Krabbe sein? Oder doch lieber die Keule Fleisch? Oder die Lady im Haikostüm? Dann legen wir euch die Kleider von The Rodnik Band ans Herz. Hier ist man Fish & Chips. Hier ist man ne Banane. Und ja, die Teile sind teuer und vielleicht nicht unbedingt tragbar, aber bei soviel Popreferenzen und Trash werden wir schwach. Derzeit gibt es das Ganze auch bei Fab im Angebot. Die Taschen in Melonenform starten bei 250 Euro, die Kleider bei 850 Euro.