Tag

Musik

Browsing

Hunde lecken sich die Eier, beschnuppern andere Hunde an der Rosette und lecken dort gerne auch mal. Hunde putzen sich nicht die Zähne und essen Innereien. Aber grundsätzlich ist Hund halt Hund und sollte sich genau aus diesem Grund auch nur mit seinen Artgenossen abgeben. Zumindest wenn es um den Austausch von Zärtlichkeiten geht. Er wurde ganz sicher nicht gefragt, ob Herrchen und Frauchen sexuelle Handlungen mit ihm simulieren dürfen. Ob sie ihre Zunge auch in seinen Mund stecken dürfen. Oder ob sie an seinen Lefzen ziehen dürfen. Das neue Video von Dead Sea Lions „Yellow Books“ finden wir ekelig. Irgendwie haben wir nichts für Sodomie übrig, auch wenn sie hier nur in harmlosen Zügen präsentiert wird.

Als Florence Welch vor zwei Jahren auf der Bildfläche erschien und uns Lieder wie „Kiss With A Fist“ oder „Girl With One Eye“ präsentierte, waren wir begeistert. Hier paarte sich Humor mit kruden Geschichten. Hier wurden wir in eine „Alice in Wunderland“-Welt entführt, wo es bunt war und wo Florence Welch mitunter wie eine Fee durch ihre eigene kleine Welt sprang. Vorwiegend ging es auf „Lungs“ ruhig zu, die Stimme trug die Songs und so ist es auch auf dem neuen Album „Ceremonials“. Die Lieder wirken noch epochialer, es wird mitunter noch reduzierter an das Arrangement der Songs herangegangen und eine ganz bestimmte Stimmung durchzieht das Album, die manchmal von Streichern unterstützt und manchmal einfach nur durch die Stimme von Florence Welch getragen wird. Der Zweitling von Florence & The Machine ist gelungen und während Frau Welch sich mittlerweile im Modezirkus integriert, von Karl Lagerfeld als musikalischer Gast zur Chanel-Show geladen wird, wirbelt sie wie eine junge Kate Bush durch die musikalischen Hemisphären und entzückt uns abermals. Nach dem Klick geht es zum Albumplayer und ihr habt die Chance, „Ceremonials“ bei uns zu gewinnen. Insgesamt verlosen wir drei Exemplare. Hinterlasst einfach bis zum 6.11.2011 einen Kommentar.

Was tun, wenn man gerne schwanger werden möchte, einem aber der richtige Partner fehlt? Bzw. die Mitglieder von Make The Girl Dance die Väter werden sollen? In der Welt von Make The Girl Dance kauft man sich zwei Puppen, feiert mit diesen, isst mit diesen und lässt sich final von ihnen schwängern. Wenn all das erledigt ist, das Kind das Licht der Welt erblickt hat, haut man die Jungs in die Tonne und lebt glücklich und zu zweit weiter. Ja, dass klingt bizarr, ist in der Videoumsetzung aber ganz reizvoll dargestellt. In der Realität können solch Puppen leider nur zuhören, Sperma und Blut fließt aber leider nicht durch ihren Körper.

Was geht denn hier in den Hosen der Herren ab? Hat sich da der kleine böse Wolf eingeschlichen, der sie ermuntert, unzüchtige Bewegungen zu machen? Das Video ist super, das Lied „Big Bad Wolf“ von Duck Sauce haut uns leider nicht vom Hocker. Aber wer weiß, vielleicht fangen wir doch bald an wie ein Wolf zu heulen. A-Trak und Armand van Helden wollen wir bloß niemals in unseren Hosen spazieren führen bzw. sie an unser Höschen lassen. P.S.: die Tischtennisaktion finden wir großartig!

Nach dem Flugzettel mit dem Bild von Lionel Ritchi drauf und der Message „Hello, is it me you’re looking for“ gibt es jetzt das Teeset. Oben auf der Kanne sieht man Lionel, auf dem passenden Teepot steht „Is it tea you’re looking for“. Ja, gerne doch. Ein paar Popreferenzen für die Küche sind immer herzlich willkommen. Kaufen kann man das ganze bei Etsy, derzeit ist das Set aber leider ausverkauft.

Was gibt es schöneres, als Liedtexte zu visualisieren? Vor allem, wenn sie solch eine schöne Vorlage bieten wie Rick Astley? „Never Gonna Give You Up“ wird hier bis ins kleinste Detail visualisiert und während wir das Lied im Kopf haben und leise vor uns her summen, überlegen wir uns, was Rick Astley mit uns machen darf oder nicht. Zum Weinen darf er uns nicht bringen. Das würde er aber auch nie, ist er doch ein Gentleman. Weitere Ideen zum Visualisieren von Texten gibt es hier zu finden.

Wie die Drei zusammenpassen sollen, ist nicht auf Anhieb klar. Spank Rock ist laut, Boys Noize auch. Mark Ronson hat mal ein auf Hip Hop gemacht, konzentriert sich jetzt aber lieber auf Pop meets Soul. Aber siehe da – das passt perfekt. Der Refrain scheint von Herrn Ronson zu stammen. Das Gedonnergewitter von Boys Noize und der rauere Ton stammt von Spank Rock. Hinzu kommt ein Video voll mit Ausschlag, Drogen, Kotzerei, Bananen und einem Spiegel. Der „#1 Hit“ gefällt! Boys Noize und Mark Ronson haben hier ein feines Stück produziert.

Wer wissen will, auf was wir so stehen, sollte sich das Video von Magic Machines anschauen. Wir stehen auf gifs, auf Star Trek, auf böse Pandas, auf Rick Astley, auf Gremlins, auf Dackel auf Plattenteller, immer noch auf Chuck Norris, den weißen Hai, Wrestler, Tier an sich, tanzende Leute und all die 80er Jahre Stars …. besser hätte man es nicht zusammenfassen können.

Was liebe ich Gary Numan. Was liebe ich die Battles. Was liebe ich One Take Videos. In einem Durchgang wird alles gefilmt, ein Schnitt ist nicht zu sehen, die Kamera bewegt sich fort und hält alles fest. Wie hier im Battles-Video zu „My Machines“, wo die Band auf der Rolltreppe umher fährt, Gary Numan genau das gleiche macht und ganz zufällig am Ende der Rolltreppe ein Mikro vorfindet. Hauptfokus liegt auf dem fallenden Mann auf der anderen Seite der Rolltreppe, der immer wieder den Versuch unternimmt aufzustehen, es minutenlang aber nicht schafft. Er fällt und fällt und fällt einfach. Andere Künstler wie Ok Go, die Spice Girls oder auch Vampire Weekend haben sich auch an dem Video ohne Schnitt versucht und nachfolgenden findet ihr unsere Lieblingsvideos des Genres „One Take Videos“ wieder.

Hier geht uns das Herz auf, wenn Florence Welch die ersten Klänge ihres neuen Albums anklingeln lässt. „What The Water Gave Me“ bewegt sich im gleichen Fahrwasser wie „Lungs“ und das ist gut so, ist „Lungs“ doch eines unserer Lieblingsalben. Neben Kate Bush gibt es wenige Frauen, die wir musikalisch sehr schätzen und gerne hören. Florence Welch gehört dazu und wir freuen uns auf das neue komplette Album, das in UK am 7. November 2011 erscheint.