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thellmig

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Wir alle kennen es – Mann positioniert sich vor Kamera, streckt seinen Po in jene, fährt sich erst mit der Hand durch die Haare und dann über das Sixpack. Fertig ist der Spot. Sollte die Unterhose nicht genug gefüllt sein, hilft die Industrie gerne nach. Die Werbung ist ein verlogendes Biest, gerne wird auf den alten Zucchini-Trick zurück gegriffen. Wem dieser nicht bekannt sein sollte, schaue sich bitte folgenden Ausschnitt aus „This is Spinal Tab“ an. Wir glauben nach wie vor, dass auch David Beckham auf diesen Trick für H&M zurückgegriffen hat. Aber das ist auch egal. Wichtiger sind jetzt gerade die Männer aus dem Dressmann Spot.

Wusstet ihr schon, dass die Klitoris über 8.000 Nervenenden verfügt. Der Penis aber nur über 4.000? Oder dass die Vagina einen Selbstreinigungsmechanismus besitzt. Nein? Am Schönsten finden wir den Fakt, dass Vagina sinngemäß so viel bedeutet wie Schwerthalter. Erschreckend ist es, dass eine Frau plus 100 Orgasmen an einem Tag hatte. Das macht ganz sicher keinen Spaß mehr, auch wenn bei dem ein oder anderen gerade das lustige Kopfkino mit stimulierenden Bildern losgegangen ist. Aber seht selbst, was es noch für Fakten gibt.

Wenn man alte Playboy oder Hustler Ausgaben durchschaut, dann wuchert und gedeiht das Intimhaar an allen Stellen. Die Beine und Achseln wurden wohl schon bearbeitet, der Genitalbereich blieb aber genau so wie er war. Schaut man heute in die Magazine oder besucht berühmt berüchtigte Onlineportale, so sehen wir rein gar nichts mehr. Wenn einmal eine Landebahn auftaucht, dann ist das schon eine Seltenheit. Jedes noch so kleine Haar wird entfernt und selbst im Privaten wird man mittlerweile komisch angeschaut, wenn man nicht wie Minus 12 Jahre aussieht. Rhiannon Schneiderman geht mit ihrer Fotoserie „Lady Manes“ in eine andere Richtung. Hier wird Schwanz getragen, hier wird der Busch nicht kontrolliert. Hier wird mit Extremen übertrieben gearbeitet und wir finden es herrlich. Da klebt man sich einfach mal eine Perücke in den Schritt und sagt „So what“.

Was darf es sein für den wohl schönsten Tag im Leben? Ein Kleid aus Spitze und Tüll? Oder aus Kondomen? Aus gebrauchten? Von all den Ex-Lovern, die man je hatte? Oder lieber ein Kleid aus Toilettenpapier? Damit der ganze Tag unter dem Motto Scheiße läuft? Oder weil man nicht genügend Geld hat und vierlagiges Papier schon einiges her macht? Oder darf es doch das Vagina-Kleid sein, damit der Liebste den Weg in der Hochzeitsnacht zum Tempel der Lust noch findet? Es gibt so viele Varianten und wir sind überfragt!

Stellt euch vor, ihr zieht neue Unterwäsche an, die mit bestimmten Sensoren ausgestattet ist. Diese Sensoren sind wiederum an eine Smartphone-App gekoppelt, die du selbst oder im besten Fall von einer anderen Person bedienen läßt. Der Gespiele bestimmt nun, wo es kribbeln und prickeln soll. Auf der Brust? Mittig? Mittels eines Vibrators? Oder einmal komplett die ganze Brust? Oder wollen wir lieber gleich zum Slip runterwandern und die andere Person in Fahrt bringen?

Katzen geniessen einen gewissen Stellenwert bei uns. Mehr als jeder Fisch, der zumindest eine Person hier schon einmal in die Notaufnahme befördert hat. Nach der Verspeisung von Sushi. Das Katzen-Sushi ist da um Längen ungefährlicher. Es ist wohl haarig und dadurch nicht verspeisbar, aber weitaus schöner anzuschauen. Vor allem, wenn auf dem Rücken der Katze Tischtennis gespielt wird. Oder einfach nur ein Schulranzen auf Katze auf dem Reisbett gespannt wird. We love Sushi-Cats!

Wir können uns fast keine Wohnung ohne Ikea vorstellen. Wenn man auszieht, wird fast die ganze Wohnung mittels des Schwedens eingerichtet. Später wird es immer weniger. Es beschränkt sich auf einige Basics, aber ganz ohne Ikea kommen wir nicht aus. Der Tumblr  Just Another Ikea Catalog beschäftigt sich mit dem Phänomeon. Er beleuchtet das Zusammenspiel von Ikea und der Pornoproduktion. Was passiert eigentlich im Hintergrund und wie genau sind die Wohnungen eingerichtet?

Schon einmal zu einem Bild von einem Salzstreuer masturbiert? Oder schon einmal Hand angelegt zu einem ausgestopften Tier? Oder hat euch das Bild vom Cover des Buchs „Images You Should Not Masturbate To“ schon angesprochen? Uns nicht, aber ein Versuch ist es wert. Wir stoppen die Uhr und denken über weitere Bilder nach, die uns die Autoren in Part Zwei präsentieren könnten. Graham Johnson und Rob Hibbert greifen in die Unsinnig-Kiste und amüsieren. Der ein oder andere hat sicher schon einmal den Versuch gestartet, zum Höhepunkt mit den asexuellen Bildern zu kommen. Es wird auf jeden Fall hart.

Hochzeits- wie auch Verlobungsfotos triefen oft vor Kitsch. Die Pärchen schauen sich innig in die Augen, ein Kamin darf oft Bestandteil des Arrangements sein. Oder halt die grüne Wiese, mit einem Riesenbaum im Hintergrund. Den Sonnenuntergang haben wir auch sofort im Kopf. Das Paar Casey Grim and Adam McLaughlin haben sich einen Spass daraus gemacht. Ein Part gibt die Pose und das Outfit vor, der Partner spielt nach. Kitschige, große Gesten gibt es auch hier – es geht ja um das große Ganze die Verlobung – aber all das wird mit einem Augenzwinkern präsentiert und macht Spaß. Wenn Mann versucht sich sinnlich auf dem Bett zu räkeln, dann ist die Freude groß. Eine Auswahl der Bilder seht ihr hier. Mehr findet ihr hier.

Jeder Mensch durchläuft verschiedene Lebensphasen. Bei Jungs fangen die Haare irgendwann an zu wachsen, bei Frauen auch. Bei Männern tritt der Adamsapfel mehr hervor, bei Frauen ist es die Brust, die sich immer mehr wölbt. Die französische Fotografin Alexandra Sophie hat in ihrer Serie „Jardin Fleuri“ die unterschiedlichen Phasen einer Frau durchgespielt.