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thellmig

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Wie würdet ihr es finden, wenn ihr euch einen Typen mit nach Hause nehmt und er wie ihr einen BH unter seinem Shirt trägt? Wenn er halterlose Strümpfe präsentiert? Oder gar sein Gemächt in einem kleinen String mit Spitze versteckt und so gar nicht maskulin wirkt? Wenn er länger zum Anziehen braucht als ihr? Wir würden es wohl interessant finden, aber Shorts und Co finden wir besser. Wir würden nicht ausgelassen mit ihm auf dem Sofa spielen, sondern uns fragen, ob er sich bald an unserer Unterwäsche bedienen will. Geschmäcker sind verschieden und klar kann auch ein Heteromann Interesse an schöner Unterwäsche haben, aber muss es gleich so übertrieben sein wie bei Homme Mystere? Wir wollen hier auch gleich ausschließen, dass wir davon ausgehen, dass diese Art von Unterwäsche etwas für homosexuelle Männer ist. Generell passt diese Art von Unterwäsche nicht ganz zur Statur eines Mannes. Vor allem: wozu braucht man(n) einen BH?

Wie passen Katzen und Beine zusammen? Normalerweise kratzen sie uns da, attackieren uns und beißen in unsere Wade. Oder streifen um die Beine und hinterlassen Büschel von Haaren. Am liebsten auf schwarzen Anziehsachen. Nun gibt es die Variante, in die sich unsere kleine Mietzekatze nicht verhacken darf, sonst gibt es gleich Laufmaschen. Die Katze kommt aufs Bein in Form einer Strumpfhose und erinnert ein bisschen an halterlose Strümpfe, da der obere Teil in transparent gehalten wird. Für die Vorderseite gibt es das Gesicht, hinten gibt es den Katzenschwanz, der sich auf unseren Oberschenkeln breit macht.

Kondome sind selten angenehm, noch machen sie viel Spaß bei der Interaktion. Benutzen müssen wir sie trotz alledem, vor allem wenn wir keinen festen Partner haben oder andere Verhütungsmittel nicht vertragen. Das Origami-Kondom ist das erste Kondom, das nicht aufgerollt ist und aus Silikon hergestellt wird. Der Erfinder gibt wieder, dass diese Art von Kondom angenehm für beide Partner sei und das es sich so anfühlt, als ob gar kein Kondom im Spiel wäre. Das hört sich alles gut an. Faszinierend finden wir vor allem die Form. Große Meister im falten waren wir nie, aber das Origami-Kondom weckt eine gewisse Neugier in uns. Leider wird dieses Produkt erst in 2015 auf dem Markt zugelassen. Wir harren dann einfach noch ein bisschen aus und versuchen einen Kranich aus Papier zu falten.

Dick darf man nicht sein, wenn man diesen Bikini trägt. Aber fettig ist die ganze Angelegenheit trotzdem. Hier trägt man einen Hot Dog auf der Brust spazieren und zum knabbern gibt es Pommes auf dem Höschen. Dieser Bikini hat scheinbar so viel Anklang gefunden, so dass er mittlerweile bei Topshop ausverkauft ist. Alternativ gibt es jetzt den Tiger für die Brust oder die Mietzekatze. Der Hot Dog zum schlemmen gefällt uns aber weitaus besser.

Sex Sells. Das ist kein Geheimnis und wird seit langem von Werbern benutzt. Da gibt es Hügellandschaften, durch die ein Auto fährt. Da gibt es American Apparel, die fast ausschließlich über Sex Sells agieren. Da gibt es Diesel, die Sex Sells ganz klar als Werbespruch benutzen, aber noch hinzu addieren „Leider verkaufen wir Jeans“. Brüste, angetäuschte sexuelle Handlungen aktivieren einfach unser Hirn und auch wenn das Produkt an sich rein gar nichts mit Sex zu tun hat, eine Verbindung zu schönen Rundungen kann man immer herstellen. So wie die Kamera-Werbung, die mit ihrem schnellen Autozoom wirbt. Oder Ginsana, das extreme Potenz nach Einnahme verspricht. Der Energieschub lässt sogar das männliche Genital wachsen. Oha! Das will uns Werber zumindest suggerieren. Nachfolgend gibt es eine schöne Zusammenstellung von halbschlüpfrigen Kampagnen, wo uns die Werbung für schöne Knie am besten gefällt.

DIY gibt es immer wieder. Im Schuhbereich, bei Vibratoren oder jetzt auch bei Shirts. Bei Spinning Hat kann man sich gerade ein Set bestehend aus 10 Schablonen und 4 Sprayfarben bestellen und mit vollem Tatendrang in Aktion treten. Da gibt es den Anker, den Hirsch, den Vogel oder auch einfach nur Sterne die man auf sein Shirt bringen kann. Nie wieder wird dir eine Person mit gleichem Shirt gegenüber in der Bahn sitzen, wenn du mit diesem Set einmal losgelegst hast. Raute reiht sich an Hirsch an Vogel und all das werden wir demnächst in Angriff nehmen und individuell gestalten.

Just in diesem Moment kommt das gescannte U-Bahnnetz von Berlin aus dem Jahr 1948 gerade recht um die Ecke. Mit meiner Heimatstadt Berlin beschäftige ich mich dank Ulrike Sterblichs „Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt – Eine Kindheit in Berlin (West)“ wieder ausgiebig und bade mich mit Freunden in Erinnerungen. Der kleine Ausschnitt aus 1948 symbolisiert die stetige Veränderung in der Stadt. Von einem U-Bahnhof zwischen der Warschauer Straße und dem Schlesischen Tor mit dem Namen Osthafen habe ich noch nie etwas gehört und als ich meine ersten Schritt in West-Berlin gegangen bin, war die U6 schon komplett bis Alt-Mariendorf ausgebaut und die U8 bei meiner Oma ging nicht nur bis Leinestrasse, sondern bis zur Hermannstrasse. Dass der Südstern mal Gardepionierplatz hieß, ist mir auch neu. Solch Information sauge ich gerade auf und freue mich deshalb umso mehr über das gescannte Netz.

Ist der Bauch nicht glücklich, sind wir nicht glücklich. Zieht und krampft er, machen wir ein doofes Gesicht. Flattern Schmetterling im Bauch umher, verziehen wir auch das Gesicht. Zu einem unbeholfenen Lächeln. Wenn wir uns freuen, dann gibt es ein wohlig schönes Bauchgefühl. Und wie bringt man all das zum Ausdruck? Ja, über das Gesicht wird die Stimmung mitgetragen und das kann man jetzt im Doppelpaket haben. Die Belly-Tattoos spiegeln deine Laune wieder. Mal mit Schnauzer, mal mit Kneife-Augen, mal mit großen kindlichen Augen. Hier kann je nach Gusto geklebt und die aktuelle Laune präsentiert werden. Ja, nicht jedem präsentieren wir unseren Bauch, aber vielleicht ist es ein nettes Gimmick für den Schatz. Schau mal, ich freue mich dich zu sehen? Wir würden uns über solch eine Bauchpräsentation sehr freuen. Auch mit kräftigen Apfelbäckchen, weil ja nicht jeder solch einen flachen Bauch hat.

Dass Kinder eine ganz schöne Schweinerei auf ihrem Shirt anrichten können, ist jedem bewusst. Darum gibt es auch den Sabberlatz, der später von der Serviette im Alter abgelöst wird und die mitunter auch schön dekoriert wird. Damit das sich daraus ergebene Kunstwerk auch seinen richtigen Rahmen erhält, gibt es nun einen Sabberlatz mit genau jenem. Den Rahmen. Sieht das Kind so nicht verdammt süß aus und denkt man nicht sofort an die nächste Ladung Wäsche, die auf einen wartet?