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Als Kind habe ich gerne Ballerspiele gespielt. Ich hatte mehr Autos als Barbies. Den Barbies habe ich eh nur die Haare abgeschnitten und die Kopfhaut mit einem Edding angemalt. Ich hatte einen Kaufmannsladen, aber mit dem habe ich nicht nur mit meinen Freundinnen gespielt. Eine Pistole, die viel Krach gemacht hat, hatte ich auch in meiner Spielkiste und Lego ist sowieso immer Stereotypenfrei gewesen, oder?

Das fragt uns Buzzfeed und die Fotos samt Balken – die wiederum von den Fernsehanstalten oder Usern drauf „geschaltet“ werden – sind goldwert. Unser Arbeitsplatz ist leider nicht sehr Olympia-freundlich, einen Fernseher sehen wir weit und breit nicht und im Netz wollen wir es nicht nebenbei schauen. Die Fotos auf Buzzfeed kann man sich aber schnell zu Gemüte führen und abfeiern. Ja, ein bisschen homoerotisch wirkt das ganze schon und das finden wir schön und entspannend. Wusstet ihr, dass Grindr zusammen gebrochen ist, als die Sportler in London angekommen sind? Natürlich wurde hier auch gleich ein Zusammenhang gesponnen.

Es ist ein weiteres Mal soweit. Und diesmal wird das Ganze weitaus professioneller aufgezogen als im ersten Jahr. Die Hipster Olympiade kehrt zurück und auch in diesem Jahr gibt es wieder Röhrenjeans-Tauziehen und Club-Mate-Kisten-Wettrennen. Während sich die vermeintlichen Hornbrillenträger samt Jutebeutel am Postbahnhof ab 12 Uhr in Teams versammeln, können alle Schaulustigen dem Spektakel beiwohnen, sich belustigen oder sich einfach am Jutebeutel-Sackhüpfen erfreuen. An sich müsste die Teilnehmerzahl in diesem Jahr extrem in die Höhe schnellen, verbreitet sich der Hipster doch inflationär doll in Berlin. Ein Team besteht aus 3-5 Personen, anmelden kann sich jeder mit den richtigen Voraussetzungen hier. Sprich wenn du einen Schnauzer oder einen Vollbart trägst, Club Mate konstant in der Hand hälst, Skinny Jeans liebst, Wayfarer-Brillen toll findest und bei Mutti ausm Schrank alte Jutebeutel klaust, dann solltet du dich jetzt angesprochen fühlen.

Auch wenn die fetten Tage noch vor uns liegen und all die Geschenke ausgepackt werden wollen, wagen wir bereits jetzt den Rückblick auf das Jahr 2011. Musikalisch. Und zwar gemeinsam mit tape.tv und rund 40 anderen Bloggern. Hier könnt ihr den Channel Best Of 2011 von tape.tv finden, wo zum einen die Tape-internen Top 10 und die Blogger-Top 20 gelistet sind. Unsere Top 10 findet ihr nach dem Klick. Wir sind gespannt, ob unsere Videos ihren Platz in den Top 20 gefunden haben. Viel Spaß beim Durchklicken und Hören!

Bei den Disziplinen müssen wir uns einfach vor Freude kringeln! Am Sonntag, den 21.08.2011, wird die erste Hipster Olympiade in Berlin ausgetragen und wir hoffen darauf, dass viele Hornbrillen-Träger samt Jutebeutel und Skinny Jeans am Start sind und uns erfreuen. Organisiert von Kultmucke geht es am Sonntag um 16 Uhr los – man muss ja ausgeschlafen sein. Bis morgen kann man sich mit seinem Team noch anmelden und wer besonders gut in Latte-Macchiato-Kekse-Stapeln oder Röhrenjeans-Tau-Ziehen ist, sollte sich nicht scheuen, sich bei diesem Spaß anzumelden. Wir werden auf jeden Fall am Arkonaplatz vorbei schauen! Aber hätte es nicht mehr Sinn gemacht, dass ganze in „Kreuzkölln“ stattfinden zu lassen? In Mitte nimmt doch die Säuglingsdichte auch immer mehr zu und die Hipster verziehen sich in die alten Westbezirke.

Ich gestehe – ich stehe auf Kitsch. Auf Extrem-Kitsch. Von der Hochzeit von Prince Charles und Diana habe ich ein T-Shirt, einen Teller und jüngst eine Tasse neu erworben. Queen Mum hängt auf einem Teller in meiner Küche und alleine der Anblick dieser Teller von KK Outlet lassen mein Herz höher schlagen. Ich hätte gerne alle Teller. Und wenn das nicht geht, dann präferiere ich den Facebook-Teller, den „Danke für den freien Tag“-Teller, den „Hurrah Royal Wedding“-Teller und den Paparazzi-Teller. Die Teller mit Kate Middleton und Prince William drauf gehen ab dem 15. Januar in den Verkauf.

Nach dem Riesenpenis in St. Petersburg folgt nun der Riesenpenis aus der Stadt der Liebe, wo er nicht besser hätte platziert werden können. Am letzten Freitag hatten die Leute das Vergnügen jenes Schneebild vom Eifelturm aus bewundern zu dürfen und dank Twitter machte das Bild schnell die Runde. Wir finden, dass das Bild thematisch unheimlich gut platziert ist und sind ein bisschen traurig darüber, dass der Schnee nicht für immer liegen bleibt und dass das städtige Gartenbauamt bestimmt auch schon den „Dreck“ entfernt hat.