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Lebenswertes

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Was bei den Männern „The Big Penis Book“ heißt, hört bei den Frauen nur noch auf den Namen „The Big Book Of Pussy“. In dem neuesten Buch von Taschen geht es nicht um die größten Vaginas, sondern um das Genital an sich. Mal ist es haarig, mal rasiert. Mal erinnern uns die Bilder an 80er-Jahre-Pornoheftchen. Mal steckt eine Barbie einfach in einer Vagina fest. Und manchmal ist das ganze auch ästhetisch, wenn per Lichtspiel die Vagina gehighlighted wird. Der „Ursprung vom Allen“ wird durchleuchtet und auf 372 Seiten skizziert. Nach dem „Big Penis Book“, dem „Big Butt Book“ und vielen weiteren Titeln wird nun die Körperteilenreihe beendet und ja, dass ein oder andere Bild in der Vorschau gefällt uns recht gut. Bei uns muss es entweder ästhetisch oder witzig zu gehen. Beides scheint erfüllt zu sein. Wer nicht auf haarig steht, muss das ein oder andere Mal schnell weiterblättern. Hier in „The Big Book Of Pussy“ wird jede Couleur bedient und ein schöneres Ende für die Körperteilenreihe hätte sich der Taschen Verlag nicht aussuchen können.

Manchmal wünscht man sich nichts mehr, als in den Arm genommen zu werden. Einen Hauch von Nähe zu spüren und all die bösen Gedanken und Erfahrungen des Tages zu vergessen. Manchmal gibt es den virtuellen Aufschrei nach Nähe auf Facebook. Da wird sich ein Hug gewünscht und die besten und liebsten Freunde schreiben artig „Hug, Hug“ unter das Status-Update. Viel schöner ist es doch aber in der Realität in den Arm genommen zu werden. Vielleicht auch von einem Fremden. Aber nur wenn der physische Moment durch eine Schicht getrennt wird. Die Installation von FromKeetra ist schon etwas älter, aber manchmal würden wir uns wünschen, solch eine Umarmungswand auf der Straße zu sichten. Wenn beispielsweise die Liebsten nicht um einen sind. Ein gutes, vielleicht auch ein geborgenes Gefühl könnte man erhaschen, wenn man sich nur auf die anonyme Umarmung einlässt. Ob das der Kopf mitmacht, wissen wir nicht. Ein Versuch wäre es auf jeden Fall wert.

Nach der Partner-Unterhose und den Handschuhen gibt es nun den Sweater für Verliebte. Wenn es kalt ist, man Lage um Lage trägt und den Partner nicht mehr richtig fühlen kann aufgrund all der Schichten, dann gibt es nun Ablöse in Form des Sweaters für alle. Zwei Löcher gewähren den Partner Platz für die Hand. Die Umarmung sitzt. Die Hand kann die Hüfte oder Taille umfassen und all das schafft Nähe. Eine schöne Idee, wie wir finden. Und unser Partner kann gleich seine Hände in unserem Sweater wärmen. Designt wurde das Ganze von Entresuelo1a.

An einem Geburtstag vor einigen Jahren mussten all meine Gäste sich vor meiner Kamera positionieren und sich schütteln. Die Motive, die dabei um die Ecke gekommen sind, erfreuen mich heute immer noch. So schön waren meine Freunde noch nie. Mein Hund hat sich auch immer gerne geschüttelt. Vor allem wenn sie aus dem Wasser kam. Dann war sie trocken nach dem Schütteln und ich nass. Die Fotos von Carli Davidson wecken solch positive Erinnerungen in mir und die Hunde zaubern mir das größte Grinsen der Welt auf das Gesicht. Entgleiste Gesichtszüge gesellen sich zu herzallerliebsten Tieren, die trotteliger nicht aussehen könnten. Was für eine tolle Bilderreihe. Das komplette Set findet ihr hier.

Drei Paare die ich kenne haben sich im Internet kennengelernt. Alle drei Paare sind mittlerweile verheiratet, zwei von den Paaren waren räumlich über eine längere Dauer getrennt. Eine Fernbeziehung wäre nichts für mich, würde ich doch das Küssen und all das Drumherum vermissen. Die befreundeten Paare haben das irgendwie geschafft. Da gab es die Webcam, Skype und die Luftküsse. Damit es nicht nur beim Luftkuss bleibt, hat der Student Nobuhiro Takahashi ein Apparat erfunden, der den Zungenkuss simulieren soll. Dafür packt man sich ein Stäbchen in den Mund und rotiert ordentlich mit der Zunge. Die Impulse werden auf den „Partnerapparat“ übertragen und perfekt ist der digitale Zungenkuss. Aber so wirklich perfekt erscheint all das nicht. Mit einem Stäbchen zu küssen, ist langweilig. Eine zungenähnliche Form wäre da schon erstrebenswert. Der „Impuls“ kann auch nur einseitig übertragen werden. Soll heißen – nur einer agiert, der andere wird wie von einem kleinen Mixer bearbeitet. Da bleiben wir doch lieber beim Luftkuss und freuen uns auf das richtige Zusammentreffen.

Nach dem X-Ray Pin-Up Kalender wird nun nicht mehr nur die Einzelperson durchleuchtet, das Ganze wird gleich paarweise durchgeführt. Ein kopulierendes Paar wird näher unter die Lupe genommen und wir als Betrachter beobachten, was sich unter der Haut abspielt. Welche Knochen sich in welche Richtung drehen. Hier werden nicht die primären und sekundären Geschlechtsteile in den Mittelpunkt des Geschehens gestellt, hier geht es um das Innere, um das, was uns täglich durch die Gegend trägt. Von Erotik ist hier kaum mehr ein Hauch vorhanden, die Bilder von Benedetta Bonichi sind trotzdem erstaunlich. Interaktion so aufs Wesentliche minimiert haben wir zuvor noch nicht gesehen. Außer vielleicht bei dem X-Ray Blowjob, wo die ein oder andere Kontur aber noch erkenntlich war.

Hier der Nachschlag für all diejenigen unter Euch, die sich für Körbchengrößen interessieren. Nach den Penisgrößen pro Land gibt es genau jene Karte nun auch für die Brüste und wenn man es eher größer mag, dann geht es ab nach Russland. Wer es handlich mag, den zieht es nach Europa, Australien, Kanada und Co und für die Liebhaber der kleinen Dinge, steht China, Indonesien und Co auf dem nächsten Reiseplan. Viel Spaß beim Aussuchen des Reiseziels.

Das GOOD Magazine war so nett uns dieses kleine Video mit den berühmtesten Küssen zusammenzustellen und uns auch noch folgende Infos zum Thema bereitzustellen.

  • Der erste fotografisch dokumentierte Kuss stammt aus dem Jahr 1896
  • Die meisten Leute neigen ihren Kopf nach rechts beim Küssen
  • Die Wangen eröten beispielsweise beim Küssen
  • Adrenalin wird freigesetzt
  • 6,4 Kalorien werden dabei je Minute verbraucht
  • und ca. 10 Millionen Bakterien freigesetzt

Happy Kissing!

Umso unsinniger, umso besser. Wer seine Freunde mit einer Büroliebelei beeindrucken will, leider aber gerade niemand zur Hand hat, kann diesen Stempel verwenden. Wer sich von seiner Freundin trennen will, aber nicht die Eier in der Hose hat, kann auch zu diesem Stempel greifen. Wer Lust auf Unsinniges hat, echte Knutschflecke aber nicht mag, wird mit diesem Stempel auch glücklich werden.