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Zum Knuddeln

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Wir alle kennen es – wir sind Egoisten. Im Beruf, im Alltag und in der Liebe. Zumindest kommt es selbst bei dem Gütigsten auch einmal durch und der Kampf im Bett um Platz hat in jedem Schlafzimmer schon einmal stattgefunden. Spätestens nach den ersten verliebten Monaten will man seinen Partner nicht mehr in Löffelchen an sich haben. Ihn auch nicht mehr lieblich ins Ohr schnarchen hören. Schlaf ist wichtig und dabei braucht man Platz. Die Kissen von Twisted Twee Homewares stecken klar Grenzen ab. „My Side Your Side“ und natürlich wählt man die breitere Abmessung, womit wir wieder beim Anfang wären. Wir sind halt alles kleine Egoisten.

Manchmal will man einfach nur umarmt werden. Vor allem wenn es draußen früher dunkel wird, die Kälte nicht mehr weichen will und der Liebste nicht greifbar oder noch nicht gefunden wurde. Es gibt Kuschelpartys, wo man sich mit Fremden auf einer Spielwiese räkeln kann. Es gibt das atmende Kissen, das einem etwas Geborgenheit im Bett schenken darf. Es gibt Plastikpuppen. Ryan Gosling haben sie in Lars und die Frauen geholfen. Oder es gibt halt die Umarmjacke von Si Chan, die wir herzallerliebst finden. Da möchte man kaum mehr aus der Jacke rauskommen. Den ganzen Tag lang wird man von vier Armen geherzt und was gibt es Schöneres als eine gute Umarmung?

Manche empfinden es sicherlich als nervig, was die Katze hier im Video macht. Wir finden, dass das große Kunst ist. Das Rumgespiele an der Jalousie ergibt einen unheimlich guten Sound. Manch ein Musiker kann sich da mal ein Beispiel dran nehmen. Taktgefühl wird hier ganz groß geschrieben und ja, eigentlich will sie nur aus dem Fenster schauen. Oder ihr ist einfach langweilig. Die arme musikalische Katze!

Freitag Mittag. Das Wochenende steht vor der Tür. Und wir haben noch etwas Blödsinn in der Tasche. Moment – etwas Lebenswichtiges in der Tasche: Meowbify uses Mobify’s industry leading technology to make the whole internet cat friendly.“ Bitte besucht einmal diese Seite, gibt die URL eurer Lieblingsseite ein et voila hat man eine Seite voll mit Katzen. Ist das nicht toll? Wir sind so etwas von begeistert. So sieht Pimpettes aus.

Tierhaare können nervig sein und ganz schön stören. Irgendwo haben wir einmal gelesen, dass es bis zu zehn Jahre dauern kann, eh alle Haare vom geliebten Tier die „Wohnung verlassen haben“ nachdem das Tier längst von einem gegangen ist. Da die Haare hartnäckig und extrem „saugfähig“ sind, braucht man eigentlich stets eine Fusselbürste im Gepäck. Die Agentur Grey hat den Versuch sehr schön visualisiert, wie man Herr über die Haustiere und die Haare wird. Aufgespannt auf eine Fusselbürste sieht man Katze, Hase und Hund und so richtig glücklich schaut keiner drein. Dass sie den Kampf um das Revier längst gewonnen haben, wissen wir aber alle. Ihre Haare sind überall! Das Revier ist markiert und okkupiert.

Ein Traum geht endlich in Erfüllung! Nach Kitteh Roulette, nach Cute Boys With Cats, nach unsäglich vielen Katzen-Posts, beschäftigt sich nun endlich eine Veranstaltung nur mit den lieben Haustigern. Die witzigsten Videos sollen dem breiten Publikum gezeigt werden und es soll eine LOL-Veranstaltung werden. Bis zum 30. Juli 2012 kann man seine Videos noch einreichen und wir sind schon fleißig dabei, unsere Videos zusammenzutragen, damit die Gäste beim Internet Cat Video Film Festival in Minneapolis auch nur die besten Videos zu Gesicht bekommen. Sollte solch eine Veranstaltung auch einmal in Berlin stattfinden? Die Frage ist ernst gemeint.

Dass wir Tim Walker lieben, ist keine Neuigkeit. Er tunkt Perserkatzen in Pastelltöpfe, lässt Karlie Kloss über Humpty Dumpty laufen, inszeniert einen Puppenalbtraum mit Lindsey Wixson für die italienische Vogue und huldigt für Mulberry Maurice Sendak und sein Buch „Where The Wild Things Are“. Lindsey Wixson darf wieder das Model in der Kampagne mimen, während Tim Walker seine fantastische Welt inspiriert von den wilden Kerlen inszeniert. Da gibt es dicke Tapshände, viel Fell und all das wird im Wald platziert, so dass unser Lieblingskinderbuch kurz nach dem Tod von dem Autor Maurice Sendak wieder in das Jetzt transportiert wird. Ein Buch, das jedes Kind lesen sollte und das Tim Walker scheinbar genauso liebt wie wir.

Hipster Puppies veröffentlicht eigentlich keine neuen Bilder mehr. Seit sie ihr Buch rausgebracht haben, stagniert die Seite. Aber ohne das Buch wären wir gar nicht auf die Seite gestoßen, die uns so viel Spaß bereitet. Das Prinzip ist einfach: Man nehme ein paar Hunde, setzt ihnen Hüte, Brillen oder sonstiges auf und schreibt Sätze runter, die nur Hipster sagen. Darum geht es im Groben und Ganzen. Das wunderbare daran ist, dass es großartig funktioniert. Die Sprüche sind gut, man findet den ein oder anderen Bekannten in den Aussagen wieder – Fashion-Victims, Wannabes & Co werden treffend abgebildet . Die Hunde sind goldwert. Sprich auch wenn die Seite nicht mehr gepflegt wird, lohnt sich ein Besuch immer noch. Oder man greift halt zum Buch, das uns bei Power House in Brooklyn in die Hände gefallen ist.