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Wie Converse Bernard Sumner (New Order/Joy Division), Alexis Taylor und Joe Goddard von Hot Chip dazu bekommen hat „Didn’t Know What Love Was“ für sie zu singen, ist uns nicht ganz klar. Des Geldes wegen alleine kann es ja nicht sein. Kid Cudi, Rostam Batmanglij von Vampire Weekend und Bethany Cosentino von Best Coast haben zwar gleiches bereits im Sommer mit „All Summer“ gemacht, aber die spielen auch in einer Liga unter Bernard Sumner. Aber egal – das Lied ist gut und das Video erinnert an Michel Gondry und sein Video für die Chemical Brothers zu „Let Forever Be“ erinnert. Das Video wurde von Andreas Nilsson gedreht und Michel Gondry verkauft Toiletten-Papier auf seiner Seite. Was für ein Trash!

Während mein Typi mir seit Monaten etwas von Duck Sauce erzählt, ich mir gerade mal merken konnte, dass Armand Van Helden und A-Trak sich unter dem Namen zusammen getan haben, finde ich es jetzt gerade sehr schade, dass ich nicht vorher richtig zugehört habe. „Barbra Streisand“ samt Boney M. Sample ist super! Ich pfeif mal weiter und lass das Name Droping Name Droping sein. Kanye West, die Jungs von Chromeo, Pharrell Williams, Santigold und all die anderen im Video habt ihr doch eh erkannt, oder?

Wenn man sich die Liste von Pitchfork genauer anschaut, dann kann man sie ganz einfach runterfahren. In den 90er Jahren waren Leute wie Michel Gondry, Chris Cunningham und Spike Jonze einfach State Of The Art. Jeder wollte Videos von den Dreien produziert bekommen. Fast jeder liebte die Videos. Rund 60 Prozent der Top 50 Videos der 90er Jahre stammen auch von den fantastischen Dreien, aber das stört nicht, sind wir doch große Fans von Michel Gondry und freuen uns obendrauf über solch gute fast vergessene Videos von Wilco. Hier hat Pitchfork eine feine Liste zusammengestellt, die wir einfach einmal gehighlighted haben.

Wenn wir Nora so am Piano sehen, dann wird uns ganz warm ums Herz. Da schlägt sie immer wieder auf die gleichen Tasten ein, sitzt wie ein Meisterpianist auf ihrem Stuhl und im Grunde genommen möchte sie nur schmusen, legt dabei aber eine Ausdauer zutage, die den aus Litauen stammenden Komponist Mindaugas Piečaitis dazu bewogen hat, ein kleines Konzert aus dem Stück von Nora zu kreieren. Ein CATcerto. Das hier ist keine Katzenmusik im üblichen Sinne. Das hier finden wir wirklich schön. Und ja, das Video ist schon älter und somit bereits ein Klassiker, der uns zuvor leider noch nicht bekannt war.

Ja, der Song ist von Converse. Ja, Kid Cudi singt auch gleich im ersten Part über die Schuhe. Und ja, die Künstler haben wahrscheinlich massig Geld für diese Kooperation bekommen. Aber sollen wir euch was sagen – dass ist uns egal. Das Lied ist so gut, so dass wir es seit drei Tagen rauf und runter hören. Die Hook ist super, das Ganze ist extrem ausgelassen und die Masken aus dem Video hätten wir gerne. Da turnen übrigens Kid Cudi, Rostam Batmanglij von Vampire Weekend und Bethany Cosentino von Best Coast durch das Bild. Den Song kann man sich kostenlos runterladen. Den schenkt Converse uns. Danke dafür! Nach dem Klick geht es zum Download-Link

Beyoncé und ich – da gibt es eigentlich keine große Geschichte zu. Man hat immer nebeneinander her gelebt, man hat sich das ein oder andere Lied angehört, es für gut befunden, es aber schnell auch wieder vergessen. Man hat noch jenes Video im Kopf, wo Justin Timberlake mit ihr tanzt. Man ist sich im Klaren darüber, dass sie irgendwie Humor haben muss und dann kommt dieses Lied samt Video – „Why Don’t You Love Me“ und man hat endlich zueinander gefunden. Das Video könnte nicht witziger sein. Das Lied nicht besser sein. Eine neue Freundschaft wurde geboren. Neu-Fansein ist manchmal ganz schön. Pimpettes goes Pop. Beyoncé goes Betty Page, bedient 50er Jahre Klischees und ist ganz Frau samt Stilettos und Putzschwamm. Und auch die versoffene Hausfrau, die pafft und Martinis liebt. Ja, dass ist ein Bild, das Beyoncé gekonnt und mit Witz verkörpert.

Wir lieben diese Rubriken a la „Was macht eigentlich XY“. Dank solcher Rubriken wissen wir jetzt, dass Edward Walter Furlong aus Terminator 2 aktuell ein ganz schönes Pummelchen ist. Was aus all den Pornodarstellern der 70er und 80er geworden ist, weiß man zumeist nicht. Man hat die Filme vielleicht mal gesehen. Man weiß auch, dass Linda Lovelace nach „Deep Throat“ gesagt hat, dass sie gezwungen wurde den Film zu drehen und das sie jetzt die Anti-Pornography Movement anführt. Georgina Spelvin geht es da anders. Sie war die Hauptdarstellerin im Film „The Devil in Miss Jones“ und lässt uns nun im neuen Massive Attack Video zu „Paradise Circus“ Teil an ihren Erinnerungen haben.