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Vor einigen Jahren hätte dieses Schild überhaupt noch keinen Sinn gemacht. Facebook gab es noch nicht. Die Leute schauten nicht gebannt auf ihr Smartphones, während sie auf der Straße flanierten. Das Reinrennen in andere Passanten wurde durch andere Umstände verursacht. Heutzutage ist solch ein Hinweis amüsant und auch richtig. Wie oft ärgert man sich doch über Leute, die nicht mehr auf den Verkehrsfluss achten, sondern nur noch in ihrem Facebook-Universum agieren. Der Künstler Jay Sheels hat in New York unter anderem dieses Schild aufgehangen und damit sein Etiquette-Projekt fortgeführt. Er mahnt mit einem Augenzwinkern Umstände an, die ihn stören. Die Kacke von den Polizeipferden zum Beispiel. Oder die Reste vom Glimmstengel. Oder zu tief sitzende Hosen, wobei wir dieses Schild neben dem Facebook-Schild am witzigsten finden. Vielleicht sollten solch Schilder auch in Berlin aufgehangen werden. Die Metropolitan Etiquette Authority gefällt uns mit dem kleinen Augenzwinkern sehr gut. Auf Etsy kann man die Schilder auch kaufen, die in einer limitierten Stückzahl vorhanden sind.

Was passiert in der Zeit, wenn auf Pimpettes nichts gepostet wird? Dann bin ich im Urlaub und knipse was das Zeug hält und mache halt so Tourisachen. Die ursprünglichen Kate-Moss-Plakate für Supreme fand ich so naja, weil ich Kate Moss einfach nicht mehr sehen und auch nicht wirklich leiden kann. Die Alte ist durch und Supreme soll sich lieber weiterhin mit Kermit, Lou Reed und Co schmücken. Die entfremdeten Plakate mit Penissen, Schnauzern, dummen Anmerkungen und sonstigem finde ich ansprechender. Die bereiten Spaß, vor allem wenn daneben das Druffi-Plakat der blonden Frau mit „Suprise“ hängt. Das Hakenkreuz lassen wir hier mal außen vor. Weitere Impressionen aus New York folgen asap.